zuletzt bearbeitet: 02.06.2012 08:22 Uhr
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Aufbaustimmung: Internetportal für Helfer und Betroffene
Coburg - Die Stadt Coburg hat auf ihrer Homepage ein eigenes Internetportal eingereicht, in dem Interessenten alle wichtigen Informationen finden, wie sie den Menschen, die von der Brandkatastrophe betroffen sind, helfen können. Darauf weist die Stadt Coburg in einer Presseerklärung vom Freitag hin. Die Adresse lautet www.coburg.de/coburghilft. In einem passwortgeschützten Bereich, der für die Betroffenen reserviert ist, können diese ferner alle Informationen und Angebote abrufen.
Tausende von Coburger Bürgern, Firmen und Institutionen haben mittlerweile Geld- und Sachspenden aber auch Arbeitsleistungen angeboten, um den Geschädigten zu helfen. "Für dieses einzigartige Zeichen der Solidarität unter den Vestestädtern, kann man nur dankbar sein. Die Stadt Coburg ist stolz auf ihre Bürger und besonders auch auf die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter der Hilfs- und Rettungsorganisationen, die hervorragende Arbeit geleistet haben", betont Coburgs 2. Bürgermeister Norbert Tessmer in der Presseerklärung der Stadt.
Sozialamt koordiniert
Das Coburger Sozialamt koordiniert die Hilfe für die Betroffenen. Die Hauptaufgabe für die Verwaltung wird es in den nächsten Wochen sein, die Bedürfnisse der Betroffenen abzufragen und zu koordinieren, erklärt Peter Schubert, der Leiter des Sozialamtes. "Wir sind im ständigen Kontakt mit den Betroffenen und auf einem sehr guten Weg."
Die Stadt Coburg bittet Hilfsaktionen, egal in welcher Form, vor dem Start von Hilfsleistungen mit den entsprechenden Stellen der Stadtverwaltung in Kontakt zu treten, um die Hilfsmaßnahmen abzustimmen. Nur so könne sichergestellt werden, dass sich gleichartige oder ähnliche Planungen nicht überschneiden oder behindern. Für diese Zwecke, wurde eigens eine E-Mail-Adresse bei der Stadt eingerichtet.
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Infos: www.coburg.de/coburghilft
E-Mail: coburghilft@coburg.de
Lesen Sie auch das Exklusiv-Interview mit Herrn Oberbürgermeister Norbert Kastner über die Spenden der Brose-Gesellschafter und die nächsten Schritte beim Wiederaufbau.
Was wird aus der Coburger Altstadt nach dem Inferno ? Die Neue Presse hat hinter die Kulissen geschaut, mit Hausbesitzern und anderen Betroffenen gesprochen und ist dabei auf eine überraschend große Aufbruchstimmung gestoßen.
Die Schäden – die Perspektiven – die Menschen dahinter: Alle Infos finden Sie am Samstag in der Print-Ausgabe der Neuen Presse oder im E-Paper.
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