erschienen: 28.05.2012 13:30 Uhr
zuletzt bearbeitet: 28.05.2012 19:33 Uhr
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Feuerwerk löste Großbrand nicht aus
Die Ursache des verheerenden Großbrands in der Coburger Altstadt in der Nacht zum Pfingstsonntag ist weiterhin unklar. Das sagte der Leiter der Kriminalpolizeiinspektion Coburg, Bernd Rebhan, bei einer Pressekonferenz am Pfingstmontag. Die Kripo ermittele in alle Richtungen und habe auch einen Brandsachverständigen des Landeskriminalamtes eingeschaltet.
Von Wolfgang Braunschmidt
Coburg - Nicht bestätigt haben sich laut Bernd Rebhan erste Hinweise, dass der Brand durch Feuerwerkskörper ausgelöst worden sei. Die Polizei habe hier intensiv ermittelt und auch zwei Personen vernommen. Dabei habe sich klar herausgestellt, "dass beide nicht in Verbindung mit dem Brand zu bringen sind". Die abgefeuerte Raketenbatterie ist von der Kriminalpolizei sichergestellt worden. Es könne ausgeschlossen werden, dass die Raketen auch nur annähernd die Herrngasse hätten erreichen können.
Das Feuer gilt zwar als gelöscht, doch ist die Brandgefahr noch nicht endgültig gebannt. Stadtbrandrat Ingolf Stökl erläuterte, dass sich in den verwinkelten, engen Gebäuden und hinter Zwischenwänden noch Glutnester versteckt sind. Deshalb halte die Feuerwehr eine Brandwache aufrecht. Oberbürgermeister Norbert Kastner bedankte sich ausdrücklich bei den rund 320 Helferinnen und Helfern von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Rotem Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund, Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb, Städtische Werke und Psychosoziale Notfallversorgung. Sie seien an ihre physischen Grenzen gegangen, um die betroffenen Anwohner zu retten und zu versorgen sowie die Ausbreitung des Großbrandes zu verhindern. Die ehrenamtlich tätigen Helfer hätten eine professionelle Arbeit geleistet.
15 Personen erlitten Rauchgasvergiftungen, ein Feuerwehrmann erlitt eine Verletzung am Fuß. Zwei Verletzte werden noch im Klinikum Coburg stationär behandelt. Dank sagte OB Kastner für die große Welle der Hilfsbereitschaft. Die Brose-Gesellschafter Christine Volkmann und Michael Stoschek stellen fünf Millionen Euro für die von der Brandkatastrophe Betroffenen bereit. Der Coburger Convent spendet 5000 Euro, die Polstermöbelfirma Eschi aus Ebersdorf Möbel. Die Industrie- und Handelskammer hat die Unterstützung vom Brand geschädigter Unternehmen zugesagt.
Der Oberbürgermeister würdigte schließlich die Einfühlsamkeit des Coburger Convents, den für den Pfingstmontagabend geplanten Fackelzug durch die Innenstadt abzusagen und das Marktfest am Pfingstdienstag auf den Ketschenanger zu verlegen.
Das Feuer gilt zwar als gelöscht, doch ist die Brandgefahr noch nicht endgültig gebannt. Stadtbrandrat Ingolf Stökl erläuterte, dass sich in den verwinkelten, engen Gebäuden und hinter Zwischenwänden noch Glutnester versteckt sind. Deshalb halte die Feuerwehr eine Brandwache aufrecht. Oberbürgermeister Norbert Kastner bedankte sich ausdrücklich bei den rund 320 Helferinnen und Helfern von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Rotem Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund, Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb, Städtische Werke und Psychosoziale Notfallversorgung. Sie seien an ihre physischen Grenzen gegangen, um die betroffenen Anwohner zu retten und zu versorgen sowie die Ausbreitung des Großbrandes zu verhindern. Die ehrenamtlich tätigen Helfer hätten eine professionelle Arbeit geleistet.
15 Personen erlitten Rauchgasvergiftungen, ein Feuerwehrmann erlitt eine Verletzung am Fuß. Zwei Verletzte werden noch im Klinikum Coburg stationär behandelt. Dank sagte OB Kastner für die große Welle der Hilfsbereitschaft. Die Brose-Gesellschafter Christine Volkmann und Michael Stoschek stellen fünf Millionen Euro für die von der Brandkatastrophe Betroffenen bereit. Der Coburger Convent spendet 5000 Euro, die Polstermöbelfirma Eschi aus Ebersdorf Möbel. Die Industrie- und Handelskammer hat die Unterstützung vom Brand geschädigter Unternehmen zugesagt.
Der Oberbürgermeister würdigte schließlich die Einfühlsamkeit des Coburger Convents, den für den Pfingstmontagabend geplanten Fackelzug durch die Innenstadt abzusagen und das Marktfest am Pfingstdienstag auf den Ketschenanger zu verlegen.
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