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Röttgen macht Coburg Hoffnung auf Fördergelder

Der Umweltminister besucht die Hochschule. Er ist zuversichtlich, dass sie Zuschüsse aus dem Energieforschungsprogramm des Bundes erhält.

Von Wolfgang Braunschmidt
  • Doktorandin Anja Zimon erläutert dem Vizepräsidenten der Hochschule Coburg, Jürgen Krahl, Bundesumweltminister Norbert Röttgen, Bundestagsabgeordnetem Hans Michelbach und Hochschulpräsident Michael Pötzl (von rechts) den Stand der Forschungen bei der Entwicklung von Biokraftstoffen. Foto: Wunderatsch
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Coburg - Die Forschung ist für Bundesumweltminister Norbert Röttgen, CDU, ein Schlüssel für die weitere Entwicklung der erneuerbaren Energien. Dafür hat die Bundesregierung das 6. Energieforschungsprogramm aufgelegt. Es ist auf zwei Schwerpunkte ausgerichtet: erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Von 2011 bis 2014 stehen rund 3,4 Milliarden Euro für die Förderung der Energieforschung zur Verfügung.

Am Freitagabend besuchte Röttgen die Hochschule Coburg. Präsident Michael Pötzl, Vizepräsident Jürgen Krahl und der Leiter des Instituts für Sensor- und Aktor-Technik (ISAT), Gerhard Lindner, zeigten dem Minister, dass in Coburg die Forschung zu erneuerbaren Energien und Energieeffizienz weit vorangeschritten ist. Dabei geht es um Kraftstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, um akustische "Scheibenwischer" für Kraftfahrzeuge auf Grundlage der Sensortechnik, um die dezentrale Speicherung von Strom oder um die Verkürzung der Ladezeit von Autobatterien. Röttgen konnte sich davon überzeugen, wie weit die Hochschule auf diesen Forschungsfeldern schon voran gekommen ist und dass dabei der praktische Nutzen im Vordergrund steht. Letzteres sei im Zuge der Energiewende ganz wichtig", betonte Präsident Pötzl.

Der Bundesumweltminister zeigte sich beeindruckt und bezeichnete die Energiewende als wichtigste Aufgabe der Politik in den kommenden Jahren. Deshalb habe das Bundeskabinett das 6. Energieforschungsprogramm aufgelegt. Daraus könnten auch für Coburg Gelder fließen. Die Forschung der Hochschule könne einen wichtigen Beitrag leisten, den Wirtschaftsstandort Deutschland wettbewerbsfähig zu halten und zu dokumentieren, "dass wir Technologien entwickeln, die in aller Welt benötigt werden", sagte Röttgen. Die Arbeit der Coburger Hochschule bezeichnete der Minister als "faszinierend, erfreulich und ermutigend". Sie sei ein Beispiel für die Innovationskraft Deutschlands. Der Besuch sei für ihn "sehr wertvoll" gewesen.

Bundestagsabgeordneter Hans Michelbach, CSU, erklärte, es sei sein Ziel, Coburg als Innovationsregion voranzubringen. Er lobte Landtagsabgeordneten Jürgen W. Heike, CSU, dafür, dass die bayerische Staatsregierung jüngst 60 Millionen Euro für die Technologieallianz Oberfranken (TAO) der Universitäten und Hochschulen Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof bereit gestellt hat. Coburg ist der erste Standort, der aus diesem Topf 8,5 Millionen Euro erhält. Diese werden, so Präsident Pötzl, in das Automobiltechniklabor investiert. Baubeginn soll im nächsten Jahr sein.

Präsident Michael Pötzl würdigte in diesem Zusammenhang, dass Unternehmen in der Region einen Großteil der Fördergelder aufbringen, die der Hochschule zur Verfügung stehen.

    
    

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