zuletzt bearbeitet: 30.07.2012 06:01 Uhr
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Samba-Fans feiern friedlich
Die Festival-Organisatoren ziehen ein positives Fazit. Das durchwachsene Wetter kann die tolle Bilanz nicht trüben. Auch die Polizei-Einsätze halten sich in Grenzen.
Coburg - Während nebenan in der Sparkasse die Percival-Fans für ein Autogramm anstehen, ziehen die Organisatoren im Rathaus ein durchweg positives Festival-Fazit. "Wir sind sehr, sehr zufrieden", freut sich Pressesprecher Andi Ebert. Die Horror-Wetterprognosen hätten sich nicht bewahrheitet. "Die Gassen waren voll, wir hatten wieder so viele Gäste wie in den Vorjahren. Wir wissen jetzt: Die Samba-Fans feiern bei jedem Wetter", so Ebert.
Dabei sei man, abgesehen vom Freitagabend, ohnehin von Dauerregen verschont geblieben. "Der Samstag war von der Stimmung her sensationell", sagt Ebert, der sich nach dem heißen Samba-Fest im Vorjahr für das 22. Festival im kommenden Jahr schon mal die optimale Samba-Temperatur von 25 Grad wünscht.
Auch das Sicherheitskonzept sei voll aufgegangen. In der Herrngasse wäre es zwar richtig voll geworden. "Staus gab es aber nicht", so der Pressesprecher. Die etwa 100 Verkehrskadetten, die 120 Security-Männer und die knapp 450 ehrenamtlichen Sambaco-Helfer hätten zudem ihren Teil dazu beigetragen, dass es ein "wirklich friedliches Festival" war. Für eine Veranstaltung dieser Größenordnung sei dies bemerkenswert. "Wir haben hier an drei Tagen so viele Polizeieinsätze wie bei Rock im Park in der ersten zwei Stunden", zieht Ebert einen Vergleich.
Den Samba-Machern, Rolf Beyersdorf und Christof Pilarzyk, war die Freude über das 21. Festival ebenfalls anzusehen. Trotz einiger Regenschauer hätten die Gäste ausgelassen gefeiert, bilanzierte Beyersdorf. Für ihn persönlich gab es mehrere Highlights. Zwei davon sei die Eröffnung mit der Bühnenshow "Samba Deluxe" auf dem Schlossplatz und die große Samba-Nacht im Kongresshaus gewesen.
Das 22. Samba-Festival haben die Organisatoren schon fest im Blick. Verraten will Andi Ebert noch nichts. Wenn alles klappt, soll der eine oder andere Programmpunkt aber "für großes mediales Aufsehen" sorgen.
Pressesprecher Andi Ebert
Auch die Polizei zog ein positives Festival-Fazit. "Für eine Veranstaltung dieser Größenordnung ist alles sehr gut verlaufen", berichtete Daniel Domes von der Coburger Polizei. Die eine oder andere Anzeige wegen Körperverletzung sei zwar eingegangen. Insgesamt sei die Zahl der Vorfälle aber geringer als im Vorjahr.
Bewährt habe sich laut Domes auch die Presseankündigungen bezüglich der Parkrichtlinien. Eine einzige Abschleppung musste veranlasst werden.
Das Sorgentelefon wurde so gut wie gar nicht in Anspruch genommen. Ganze vier Anrufe gingen ein. "Vor Jahren war die Zahl der Beschwerden noch viel höher", erinnert sich Organisator Christof Pilarzyk. Von den vier Anrufern beschwerten sich drei wegen Lärm. Der vierte Anrufer monierte, dass ein Bus zu schnell unterwegs gewesen sei. chp
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