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Ressort Coburg
Erschienen am 07.01.2008 00:00
WINTERMARATHON
„Genusslauf“ rund um die Veste
Coburg – Beim 4. Coburger Wintermarathon als Gruppenlauf an Heilig Drei Könige beteiligten sich wieder an die 100 Läufer aus dem gesamten süd- und mitteldeutschen Raum.

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Wintermarathon um die Veste.
Bild: Desombre
CoburgBeim 4. Coburger Wintermarathon als Gruppenlauf an Heilig Drei Könige beteiligten sich wieder an die 100 Läufer aus dem gesamten süd- und mitteldeutschen Raum.

Die erste permanente Marathonstrecke wurde im 100-jährigen Jubiläumsjahr des TV 1904 Coburg-Lützelbuch von der Laufgruppe des Vereins konzipiert und realisiert und wurde nunmehr zum vierten Mal auch für den gemeinsamen Wintermarathon von TV Lützelbuch und dem Team Bittel genutzt.

Läufer aus nah und fern

Jürgen Lesch, Abteilungsleiter Laufen sowie der 1. Vorsitzende des TV Lützelbuch Werner Schillig, konnten am frühen Sonntagvormittag gut 100 Läufer auf die Strecke des 4. Coburger Wintermarathon schicken. Der TV Lützelbuch und der Mitinitiator des Events Thomas Schmidtkonz vom Team Bittel hatten zu diesem „Genusslauf“ rund um die Veste Coburg eingeladen. Läufer aus nah und fern gaben sich in der Vestestadt wieder ein Stelldichein und legten die Strecke von gut 42 Kilometern zurück.

Der „Coburger Wintermarathon“ ist als Gruppenlauf konzipiert. Im Vordergrund stehe somit das gemeinsame Lauferlebnis, erklärte Jürgen Lesch. Der Lauf sei weder Wettkampf noch Standortbestimmung, „wie gut bin ich schon drauf“. Bei diesem Lauf am Jahresbeginn sollte sich im Bezug auf die Tempogestaltung jeder „wieder finden“, meinte der „Macher der Coburger Marathonstrecke. Der Marathon sollte ein Trainingslauf für die Verbesserung der Grundlagenausdauer mit einer „1a Verpflegung“ und in angenehmer Laufgesellschaft gesehen werden. Das Tempo war extra so gewählt, dass jeder Durchschnittsläufer diesen Erlebnislauf mit Genuss durchlaufen konnte. Von der Rolf-Forkel-Halle in Lützelbuch führte die Strecke vorbei am Flugplatz Steinrücken, über Creidlitz nach Ketschendorf, am Wolfgangsee in Wüstenahorn entlang und durch den Stadtteil Scheuerfeld. Weiter ging es durch den Callenberger Forst hinunter nach Beiersdorf und dann vorbei am Hochwasserrückhaltebeckens Goldbergsee um schließlich bei der HUK-Coburg wieder die Lauterer Straße hinunter zur „CoJe“ zu kommen. Der Rittersteich war dann die nächste Anlaufstelle und über den Schlossplatz ging es durch den Hofgarten zum Flugplatz Brandensteinsebene. Optional konnte am Startort in Lützelbuch nach 33 Kilometern der Lauf beendet werden.

Sechs Etappen

Wer jedoch noch fit war und „Lust auf mehr“ hatte, der konnte die komplette Marathondistanz auf einer „Neun-Kilometer-Schleife“ laufen. An den insgesamt sechs Etappen wartete ein Helferteam des TV Lützelbuch und hatte für die Läufer Tee, Schorle, Wasser, Obst, Trockenfrüchte und die Original „Coburger Marathonriegel“ der Lützelbucher Bäckerei Frank Weber mitgebracht.

Der 3. HUK-Coburg Run and Bike Team-Marathon findet in diesem Jahr am Samstag, 19. Juli statt, verkündete Jürgen Lesch. Dieser Team-Marathon ist eine Volkssportveranstaltung für Zweier-Teams. Jeweils ein Team-Mitglied läuft und der Partner fährt mit dem Rad, wobei sich beide beliebig abwechseln können. des

 
 

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