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Am Sonntagabend wird's noch besser: Gegen 20 Uhr lädt Naidoo zum Überraschungskonzert - rund 100 Gäste sind am Ende mit dabei. Manche haben von dem Gig übers Handy erfahren, andere sind gerade zum Abendessen verabredet, als die Musik beginnt. Naidoo spielt eigene Hits ("Und wenn ein Lied") und berühmte Klassiker wie Sam Cookes "Stand by me". Gekommen ist er mit kleiner Unterstützung in einem alten Tourbus, der direkt vor der "Künstlerklause" parkt. Weil viele Gäste ihr Glück kaum fassen können, schneiden sie das Konzerterlebnis mit ihren Handykameras mit.
Wer den Auftritt verpasst hat, muss sich nicht ärgern. Denn schon an diesem Montag will Xaidoo noch einmal in der Region auftreten: ab 17 Uhr auf dem Goebel-Parkplatz in Rödental. Die Auftritte sind Teil einer außergewöhnlichen Minitour durch deutsche Städte, bei der Veranstaltungsort und Konzerttermin erst kurz vor Beginn per Handys an Fans weitergegeben werden. Und Coburg war die erste Station dieser Tour, wie Naidoo gegenüber der Neuen Presse bestätigte. Der Künstler nennt sie die "Seine Straßen"-Tour und möchte mit seinen Live-Auftritten gerade all jenen Hoffnung machen, die derzeit vor schweren Zeiten stehen.
Bis gegen 21 Uhr durfte Naidoo am Sonntagabend in voller Lautstärke spielen - so lange drückte die Polizei ein Auge zu.
Zuletzt war Xavier Naidoo übrigens am 18. August 2006 während seiner "Bist du am Leben Interessiert"-Tour in der Vestestadt - auf dem Schlossplatz anlässlich des HUK-Coburg-Open-air-Sommers. Schon damals schien es dem Künstler in Coburg sehr zu gefallen. Von der Bühne aus lobte er den Ausblick auf die Ehrenburg, die ihn ein wenig an die Kulisse des Stadtschlosses seiner Heimstadt Mannheim erinnere, wie Naidoo damals dem Publikum verriet. pia/zim
Video
Kamera/Schnitt: Alexander Mrazek
Redakion: Judith Schussmann




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