Reutersbrunn – Vermutlich ein technischer Defekt hat dazu geführt, dass am Dienstagmorgen im Eberner Stadtteil Reutersbrunn die Feuerwehrsirene minutenlang geheult hat. Gegen 8.00 Uhr wurden die Reutersbrunner und Bewohner umliegender Ortschaften durch den Heulton aufgeschreckt.
Zunächst dachten die Reutersbrunner Feuerwehrleute an einen echten Alarm und eilten zum Feuerwehrhaus. Allerdings mussten sie kurz darauf feststellen, dass es zum Glück keinen Einsatz gab und auch von der Polizei keine Alarmierung ausgelöst wurde. Doch blieb es nicht bei dem für einen Feuerwehralarm üblichen, dreimal in Folge durchlaufenden Heulton. Die Sirene lief in der Folge mehrmals an und heulte immer wieder. Insgesamt dürften die Heultöne mehr als 15 Minuten lang angehalten haben. Dabei lief auch der für einen Luftangriff vorgesehene Alarm durch, wie Eberns Feuerwehrkommandant Markus Appel informierte. Als einzige Möglichkeit, die Sirene, die auf dem Dach der ehemaligen Schule angebracht ist, abzuschalten, blieb letztlich nur, die Sicherung aus dem Stromkasten zu entfernen. Weshalb es zu der Fehlfunktion gekommen ist, steht bislang noch nicht fest, wie Kreisbrandinspektor Rudi Lübke und der Eberner Feuerwehrkommandant Markus Appel der Neuen Presse auf Anfrage sagten. Ein Techniker wurde verständigt, der die Sirene überprüfen wird. Möglicherweise, vermutet Appel, könnte es bedingt durch Kondenswasser zu einem Kurzschluss und damit zu der Fehlfunktion gekommen sein. (mic)
Ressort Hassberge
Erschienen am 22.12.2009 11:02
TECHNISCHER DEFEKT
Reutersbrunn: Sirene heult minutenlang

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