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Keine Studien
über Grenzwerte
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Immer mehr Ärzte beobachten, dass es nach Inbetriebnahme von drahtlosen Kommunikationssystemen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen komme. In einem Fall erkrankte eine Frauenärztin aus Cadolzburg an Bluthochdruck. Nur das ziehen des Netzsteckers habe sie wieder gesunden lassen. Im anderen Fall litt das Kind eines Arztes an Hyperaktivität.
Die Grenzwerte für Dauerbelastung wurden vor ihrer Einführung durch keine mittel- oder langfristigen Studien direkt am Menschen überprüft, bemängelte der Wissenschaftler. „Weder am gesunden noch am kranken oder vorgeschädigten Menschen.
Welche gesundheitliche Auswirkung ein Handygespräch hat, das haben zwei Schüler am Spaichinger Gymnasium im Rahmen von „Jugend forscht“ herausgefunden. Ihnen ist der Nachweis gelungen, dass es schon nach einem Handygespräch von nur 20 Sekunden Dauer zum so genannten „Geldrollen-Effekt“, einer hochsignifikanten Verklumpung der roten Blutkörperchen komme.
Mit einem fast kriminalistischen Spürsinn machte Schorpp auf dem Zusammenhang zwischen Mobilfunksendern und Baumschäden aufmerksam. Für den flüchtigen Betrachter sehen die vorgestellten Bäume wie typische Baum- oder Waldschäden aus, wie sie vielerorts zu finden sind. Wer jedoch genauer hinsieht, entdeckt, dass zwar mehrere Bäume die gleiche Art fast am gleichen Standort und unter gleichen Bedingungen stehen, aber dennoch gänzlich unterschiedlich in der Vitalität sind. Besonders augenfällig wird, dass genau die Blätter und Äste, die einer direkten Strahlung ausgesetzt sind auch massiv Schäden aufweisen. „Gesunde, im Saft stehende Bäume sind gute Empfangsantennen für Hochfrequenzstrahlung“, weiß Schorpp zu berichten. Im Anschluss an den Vortrag schloss sich eine rege Diskussion an. gst












