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Erschienen am 08.02.2010 14:12
GEFÄHRLICHER SPAZIERGANG
Lokführer rettet 16-Jährige in letzter Minute
Einem aufmerksamen Triebfahrzeugführer hat ein 16-jähriges Mädchen sein Leben zu verdanken. Er verhinderte, dass es am Samstagnacht in Hof zu einer Tragödie kam.

HOF - Das Mädchen hatte sich auf der Bahnstrecke von Hof nach Bad Steben auf Höhe der Ernst-Reuther-Brücke leichtsinnig in Lebensgefahr gebracht, heißt es in einer Pressemitteilung der Bundespolizei vom Montag.
Als die Regionalbahn 34289 um 22.46 Uhr den Hauptbahnhof Hof bereits verlassen hatte, lief die Jugendliche seelenruhig im Bahngleis in Richtung Naila – auf dem Weg zu einem Freund.  Der Triebfahrzeugführer sah die Hoferin und reagierte sofort mit einem Pfiff. Den drohenden Unfall konnte der 51-Jährige verhindern, indem er den Zug geistesgegenwärtig bis zum Stillstand abbremste. Trotz der Notbremsung verletzte sich keiner der Fahrgäste.Der Lokführer nahm das unversehrt gebliebene Mädchen zu dessen Sicherheit anschließend im Zug mit.

Laut Bundespolizeiinspektion Selb, die den Vorfall polizeilich aufgenommen hat, benötigen Züge aufgrund ihres Gewichtes und ihrer Geschwindigkeit einen besonders langen Bremsweg. Die Beamten warnen davor, sich leichtfertig in Todesgefahr zu begeben, indem man die Gleise an einer nicht dafür vorgesehenen Stelle betritt oder überquert.  Verkehrsteilnehmer, die eine Notbremsung verursachen, machen sich in der Regel nicht nur eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr schuldig, sondern begeben sich selbst in akute Lebensgefahr - ob sie nun mit Auto, Fahrrad oder nur zu Fuß unterwegs sind.

 
 

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