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Altstadtfreunde wollen Rondell am Albertsplatz

Der Verein stellt einen Gestaltungsvorschlag vor. Er soll mit Bürgern diskutiert werden.



Der Vorschlag der Altstadtfreunde zur Gestaltung des Albertsplatzes. Er sieht die Verlegung des Brunnens in ein begrüntes Rondell vor der Lutherschule vor sowie einen Bratwurststand, den es früher einmal am Albertsplatz gab. Die Stadtbushaltestelle sollte verschwinden. Stattdessen sollten Kurzzeitparkplätze Richtung Zinkenwehr angelegt werden.
Der Vorschlag der Altstadtfreunde zur Gestaltung des Albertsplatzes. Er sieht die Verlegung des Brunnens in ein begrüntes Rondell vor der Lutherschule vor sowie einen Bratwurststand, den es früher einmal am Albertsplatz gab. Die Stadtbushaltestelle sollte verschwinden. Stattdessen sollten Kurzzeitparkplätze Richtung Zinkenwehr angelegt werden.  

Coburg - Designer-Sitzwürfel, ein computergesteuerter Brunnen und exotische Stadtbäume haben am Albertsplatz für einen Aha-Effekt gesorgt. Der ist mittlerweile verpufft. Bis auf die bei schönem Wetter immer belegten Plätze am Café und an der Eisdiele will sich auf dem Platz kein Leben einstellen. "Der Albertsplatz wirkt steril und wie jeder x-beliebige moderne Stadtraum", sagt Christa Minier, Vorsitzende der Altstadtfreunde Coburg. Das Viertel allein mit Cafés beleben zu wollen, wie dies der Bausenat jüngst diskutiert hat, sei der falsche Weg.

Die Marke "Albertsplatz" könne sich nach Auffassung der Altstadtfreunde nur dann entwickeln, wenn es Vielfalt auf dem Platz gibt "und nicht ausschließlich Eisdielen und Cafés". Christa Minier nennt Lebensmittel, Drogerie- und Reformwaren, Apotheke, Ärzte, Friseur und ein Restaurant sowie die Schaffung eines begrünten Rondells mit der Verschiebung des Brunnens Richtung Lutherschule. Zudem sollten die Busse aus der Ketschenvorstadt verbannt und stattdessen Kurzzeitparkplätze geschaffen werden.

Die Altstadtfreunde halten es nach den Worten ihrer Vorsitzenden "für dringend geboten, dass der Stadtrat unter Einbeziehung der Bürger die Gestaltung des Albertsplatzes überdenkt". Man sei gesprächsbereit und würde sich freuen, wenn der Stadtrat den Vorschlag der Altstadtfreunde aus dem Jahr 2009 ( siehe Grafik ) in einer Bürgerversammlung diskutieren ließe.

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Wolfgang Braunschmidt

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Veröffentlicht am:
18. 03. 2017
17:08 Uhr

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18. 03. 2017
17:08 Uhr



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