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Blitzmarathon-"Sieger" rast im Itzgrund

Die Polizei zieht eine positive Bilanz des Blitz-Marathons. Den schnellsten Fahrer zieht man bei Kaltenbrunn aus dem Verkehr. Er muss nun erstmal zu Fuß gehen.



Im Visier der Polizei befanden sich 24 Stunden lang die Autofahrer der Region. Die Beamten zogen nun ein positives Fazit des Blitzmarathons.
Im Visier der Polizei befanden sich 24 Stunden lang die Autofahrer der Region. Die Beamten zogen nun ein positives Fazit des Blitzmarathons.  

Coburg/Lichtenfels - Eine unter dem Strich positive Bilanz zieht die oberfränkische Polizei nach dem fünften bayerischen Blitzmarathon am Mittwoch. Wie Präsidiumssprecher Bernd Elzinger gestern auf Anfrage sagte, sei der Schnellste im Bezirk im Itzgrund bei Kaltenbrunn gemessen worden - und zwar mit 164 statt der erlaubten 100 Stundenkilometer. "Der Raser wird demnächst acht Wochen zu Fuß unterwegs sein", erklärte Elzinger. Außerdem erwarten ihn zwei Punkte in der Flensburger Verkehrssünderdatei und eine Geldstrafe von mindestens 900 Euro.

Insgesamt waren bei der konzertierten Aktion im Bereich Coburg, Kronach und Lichtenfels 37 Polizeibeamte im Einsatz. Gemessen wurden hier 7154 Verkehrsteilnehmer, von denen 127 zu schnell unterwegs waren. In ganz Oberfranken hatte die Polizei 24 Stunden lang an 59 Messstellen die Geschwindigkeit überwacht. Insgesamt wurde in Oberfranken bei fast 25 000 Fahrzeugen die Geschwindigkeit gemessen. 501 Fahrzeugführer fuhren dabei mit überhöhter Geschwindigkeit. Das entspricht zwei Prozent der gemessenen Fahrzeuge. "Das ist ein gutes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass die Quote bayernweit bei vier Prozent lag", betonte Elzinger. Die umfangreichen Ankündigungen der Polizei hätten offensichtlich dazu geführt, dass sich nahezu alle Kraftfahrzeugführer an die vorgeschriebene Geschwindigkeit hielten.

In Isling und Trieb (Landkreis Lichtenfels) wurden zwei Laserkontrollen durchgeführt. Hierbei mussten insgesamt 19 Fahrzeugführer beanstandet werden. Bei der Kontrolle auf Höhe des Islinger Friedhofes fuhr der Schnellste bei erlaubten 70 km/h mit 97 Stundenkilometern in die Kontrollstelle. Auf der B 173 bei Trieb mussten lediglich Lastwagen beanstandet werden. Der Schnellste fuhr bei den für ihn erlaubten 60 km/h mit 79 Sachen in die Radarfalle.

An vielen Kontrollstellen konfrontierten die Einsatzkräfte die Verkehrssünder mit ihrem Fehlverhalten und sensibilisierten die Fahrer hinsichtlich der Gefährlichkeit von überhöhter Geschwindigkeit. Denn Hauptunfallursache Nummer eins ist weiterhin die Missachtung der Geschwindigkeitsbegrenzungen oder nicht angepasste Geschwindigkeit. Bei den ganzheitlichen Kontrollen deckten die Ordnungshüter neben den Geschwindigkeitsverstößen noch eine Vielzahl weiterer Ordnungswidrigkeiten auf.

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Veröffentlicht am:
20. 04. 2017
17:09 Uhr

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20. 04. 2017
17:09 Uhr



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