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Coburg

Dem Urstoff auf der Spur

Die Therme Natur lädt zum Tag des Wassers. Morgen können Gäste das Heilwasser verkosten und in sonst nicht zugängliche Bereiche abtauchen.



Bullaugen ermöglichen Marketingleiterin Nancy Grau und Johanna Ott, Assistentin der Geschäftsführung (links) im Keller einen Blick auf die Becken. Foto: sw
Bullaugen ermöglichen Marketingleiterin Nancy Grau und Johanna Ott, Assistentin der Geschäftsführung (links) im Keller einen Blick auf die Becken. Foto: sw  

Bad Rodach - Was passiert eigentlich im Thermalbad mit dem Wasser, das beim Schwimmen über den Beckenrand schwappt? Und wie kommt das Heilwasser aus der Erde?

Tag des Wassers

Der Weltwassertag wird seit 1993 jährlich am 22. März begangen. Er steht in jedem Jahr unter einem anderen Thema. Der Weltwassertag ist ein Ergebnis der UN-Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro. Die UN-Generalversammlung hat den Weltwassertag in einer Resolution vom 22. Dezember 1992 ausgerufen. Im Jahr 2017 werden die Themen Abwasser und Abwassernutzung im Fokus der Veranstaltungen stehen.

 

Fragen, auf die Geschäftsführung und Techniker der Therme Natur Bad Rodach am Mittwoch Antworten geben.

Auf 7000 Quadratmetern Fläche befindet sich in der Therme Natur Technik, die für den Gast unterirdisch und damit nicht einsehbar verbaut worden ist. In genau jene Bereiche können Interessierte morgen vordringen, wenn der Kurbetrieb Thermalbad der Stadt Bad Rodach zum Tag des Wassers einlädt.

"Wir beteiligen uns bereits zum zweiten Mal an diesem internationalen Tag", erklärt Nancy Grau, Leiterin Marketing und PR. Im vergangenen Jahr seien die Angebote so gut angenommen worden, dass man sich 2017 für eine Fortsetzung entschlossen hätte. So würden Besucher heuer vier Stunden zahlen und dafür den ganzen Tag bleiben können.

Neben kostenlosen Führung um 11, 14 und 17 Uhr in die Kelleranlage des Thermalbades bekommen Gäste außerdem die Möglichkeit, das Bad Rodacher Heilwasser zu verkosten. "Generell ist das Wasser nicht zum Trinken geeignet, bei der Verkostung geht es jedoch darum, den Besuchern deutlich zu machen, dass man die Besonderheiten auch schmecken kann. In unserem Wasser steckt nämlich mehr als nur Wasser", erklärt Nancy Grau.

Das 32 bis 34 Grad warme Heilwasser der Theme Bad Rodach schöpfe seine Heilkraft tief aus der Erde. "Für die Therme 1 kommt es aus 652 Meter Tiefe und wird ohne Zwischenstopp und nur durch den Druck der Erde nach oben gepresst." Die Therme 2 werde sogar aus 1015 Meter Tiefe gespeist. "Die darin enthaltenen Stoffe sind beim Verkosten deutlich wahrnehmbar. Besonders das Eisen schmeckt man heraus", weiß die Marketingleiterin.

Das Heilwasser sei vor allem bei Erkrankungen von Muskeln und Knochen gesundheitsförderlich. "Zum Beispiel bei Bandscheibenschäden, Osteoporose oder chronisch entzündlichen rheumatischen Krankheitsbildern. Aber auch zur Vorbeugung oder zur Regeneration nach dem Sport ist es empfehlenswert", weiß Nancy Grau, daher würden auch viele Vereine den Besuch der Therme im Trainingsplan stehen haben. Bei regelmäßiger Anwendung sei die positive Wirkung des Heilwassers nachgewiesen.

Neben der medizinischen Indikation liegt in Bad Rodach der Fokus aber auch auf Wellness und Spa.

"Bei uns fühlt man sich wie irgendwie im Nirgendwo, aber auf ganz positive Art und Weise", schwärmt Nancy Grau von der weitläufigen Badelandschaft mit Panoramablick ins Coburger Land und das Grüne Band.

Die Saunawelt "Erdfeuer" sei außerdem vom Deutschen Saunabund mit dem höchsten Qualitätssiegel sowie fünf Sternen ausgezeichnet worden. "Damit zählt sie zu den hochwertigsten Einrichtungen in ganz Deutschland", betont die Marketingchefin. "Und mit der Gastronomie und der Vitabar im Haus sowie dem Therme-Restaurant in direkter Nachbarschaft können wir regionale und vollwertige Kost für alle Besucher anbieten."

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Steffi Wolf

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Veröffentlicht am:
21. 03. 2017
11:59 Uhr

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Steffi Wolf

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21. 03. 2017
11:59 Uhr



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