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Coburg

Klumpers fordert Sanierung des Salvatorfriedhofs

Die Stadt muss sparen. Deshalb ist das Projekt auf Eis gelegt worden. Jetzt haben sich die Voraussetzungen geändert, betont die ÖDP.



Idylle in der Stadt: der Salvatorfriedhof. Er soll endlich saniert werden, fordert ÖDP-Stadtrat Klaus Klumpers.
Idylle in der Stadt: der Salvatorfriedhof. Er soll endlich saniert werden, fordert ÖDP-Stadtrat Klaus Klumpers.  

Coburg - Der Coburger Stadtrat soll seine Entscheidung zurücknehmen, die Sanierung des Salvatorfriedhofs neben dem Gymnasium Albertinum zu verschieben. Das beantragt Dr. Klaus Klumpers (ÖDP).

Der Stadtrat hatte die Neugestaltung des Areals im September 2009 mit großer Mehrheit beschlossen. Damals gab es nur eine Gegenstimme. In der Beratung des Haushalts 2010 war jedoch deutlich geworden, dass die Gewerbesteuereinnahmen nicht mehr so stark sprudeln und die Stadt mehrere Millionen Euro an ein Unternehmen zurückzahlen muss. Daraufhin stoppte der Stadtrat das Projekt.

Jetzt habe sich allerdings eine neue Situation ergeben. "Nachdem sich die Sanierung der Ketschenvorstadt in großen Schritten einer gewissen Vollendung nähert, ist es an der Zeit, dass wir gegenüber den privaten Geldgebern, die schon mehr als 30 Millionen Euro in die Ketschenvorstadt investiert haben, auch von unserer Seite Verlässlichkeit zeigen", schreibt ÖDP-Stadtrat Klumpers. Die Stadt Coburg dürfe nicht nur von privaten Investoren die Einhaltung von Sanierungszusagen einfordern. Sie müsse auch selbst ihre Zusagen ihnen sowie den Bürgern gegenüber einhalten, "denen eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität in der Innenstadt am Herzen liegt". Dazu, so Klaus Klumpers, gehöre die Sanierung des Salvatorfriedhofs.

Die Höhe der für das Projekt in Aussicht gestellten staatlichen Fördergelder im Rahmen des Programms "Stadtgrün" sollte der Stadt "trotz weiter notwendiger Haushaltssanierungsanstrengungen die Durchführung dieser Maßnahme erlauben". Dem ÖPD-Stadtrat scheine die Demonstration kommunaler Verlässlichkeit heute wichtiger denn je, "da wir gerade dabei sind, für die Sanierung des Steinweggebietes Zusagen zu machen, auf die sich die privaten Investoren und die Bürger verlassen können sollten". wb

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Veröffentlicht am:
20. 06. 2017
00:00 Uhr

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20. 06. 2017
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