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Coburg

Rekord bei den Störchen

Im Landkreis Coburg brütet Meister Adebar in großer Zahl. Jetzt auch in Seßlach und Coburg-Neuses.



In Seßlach brüten Störche ...
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Seßlach/Neuses - In ganz Bayern sind gegenwärtig 450 Storchennester besetzt. Oda Wieding, Expertin vom Landesbund für Vogelschutz, spricht von einem neuen Rekordhoch und verweist auf das Vorjahr mit 421 Hortspaaren. An diesem Rekordhoch sind auch Stadt und Landkreis Coburg beteiligt. Denn neben Bad Rodach, Meschenbach, Scherneck, Rossach, Kaltenbrunn und Neustadt brütet Meister Adebar jetzt auch in Seßlach und in Coburg-Neuses, wie Hans Schönecker, Storchenbeauftragter des LBV im Kreis Coburg am Freitag mitteilte. In Gemünda hat sich Meister Adebar zumindest schon einmal blicken lassen.

"Auf beiden Horsten in Seßlach und Neuses haben die Störche schon vor Tagen mit dem Brüten begonnen", erklärt Schönecker. Die Brutdauer liege zwischen 32 und 35 Tagen, vom Schlüpfen bis zum Ausfliegen der jungen Weißstörche dauere es gut 60 Tage. Schönecker geht davon aus, dass die Weißstorchjungen in Seßlach und Coburg-Neuses zwischen dem 11. und 23. August fit für den Flug in das Winterquartier sein werden. "Ein enger Zeitplan, den sich die beiden Paare vorgenommen haben", merkt der Storchenbeauftragte an.

Bis zum August müsse alles passen: Das Wetter muss mitspielen, es darf keine Angriffe von fremden Störchen geben und das Nahrungsangebot muss stimmen. Schönecker kann sich nicht erinnern, wann das letzte Mal so viele Weißstörche im Coburger Land gebrütet haben.

Gute Nachrichten gibt es noch aus Neustadt: Das Storchenpaar, das dort erstmals brütet, hat das Unwetter mit Hagel am vergangenen Sonntag gut überstanden. Laut Schönecker müssten in den nächsten Tagen die Jungen schlüpfen. mar

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19. 05. 2017
14:15 Uhr

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19. 05. 2017
14:15 Uhr



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