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Kulmbacher verbrennt in seinem Auto

Ein 56-Jähriger verliert die Kontrolle über seinen BMW. Das Fahrzeug prallt gegen einen Baum und fängt Feuer. Helfer kommen nicht mehr an den Verunglückten heran.



Lange Zeit dauerte es, bis die Feuerwehr das lichterloh brennende Auto löschen konnte. Fotos: Gabriele Fölsche
Lange Zeit dauerte es, bis die Feuerwehr das lichterloh brennende Auto löschen konnte. Fotos: Gabriele Fölsche  
Ködnitz/Maierhof - Es waren schreckliche Momente für die Menschen von den Rettungsdiensten, die gestern Morgen an der Unfallstelle auf der Strecke zwischen Kulmbach und dem Tierheim im Einsatz gewesen sind. Nach dem heftigen Aufprall auf einen Baum hatte ein Auto Feuer gefangen, brannte lichterloh. Die Retter kannten die schreckliche Wahrheit schon, als sie gegen die Flammen kämpften: In dem Auto befand sich noch ein Mensch. Er war bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, als das Feuer endlich gelöscht war.

Der 56-jährige Mann aus Kulmbach war mit seinem BMW aus Richtung Trebgast kommend nach Kulmbach unterwegs. Auf der Kreisstraße kurz vor Maierhof verlor der Mann nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei gegen 10.30 Uhr mit seinem BMW auf der KU10 die Kontrolle über sein Fahrzeug. Aus noch ungeklärter Ursache kam das Auto kurz vor dem Ködnitzer Ortsteil Maierhof in einer leichten Rechtskurve geradeaus von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen mächtigen Baum. Der Aufprall muss mit großer Wucht erfolgt sein. Trümmer des Fahrzeugs wurden viele Meter weit geschleudert. Der Wagen fing sofort Feuer. Die Flammen hinderten Ersthelfer daran, dem Verunglückten zu helfen. Die Menschen mussten verzweifelt zusehen, wie der Mensch im Inneren des Wagens verbrannte. Die Hitze war so stark, dass sich niemand mehr dem brennenden Auto nähern konnte.

Nachdem die Feuerwehr den Brand gelöscht hatte, bargen die Einsatzkräfte den leblosen Fahrer aus dem Autowrack. Es dürfte sich dabei um den 56-Jährigen aus Kulmbach handeln. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Zweifelsfrei identifiziert ist der Tote allerdings noch nicht.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bayreuth kam ein Sachverständiger an die Unfallstelle und unterstützte die Beamten der Polizeiinspektion Stadtsteinach bei der Klärung der Unfallursache. Die Kreisstraße war während der Dauer der Verkehrsunfallaufnahme, der Bergung des Fahrzeugs und der Reinigung der Fahrbahn bis zum Nachmittag gegen 14.30 Uhr komplett gesperrt. Den Sachschaden an dem völlig ausgebrannten BMW beziffert die Stadtsteinacher Polizei auf rund 40 000 Euro. Die Feuerwehr Kulmbach war mit mehreren Einsatzfahrzeugen und 18 Kräften im Einsatz. Die Wehrleute hatten dabei nicht nur mit dem Löschen des Autos zu tun. Sie mussten auch verhindern, dass Löschschaum über einen unterhalb der Fahrbahn gelegenen Graben abfloss. Mit Schaufeln stellten die Männer eine Sperre her. An die Unfallstelle waren auch der Feuerwehrseelsorger, das BRK mit drei Rettungswagen, der Notarzt sowie die BRK-Helfer vor Ort geeilt.


 
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20. 04. 2017
16:45 Uhr

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