zuletzt bearbeitet: 20.08.2012 23:58 Uhr
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Großbrand wütet bis in den Morgen
Ein Feuer zerstört am Montag in Bachfeld (Landkreis Sonneberg) zwei Anwesen. Die zwölf Bewohner retten nur das eigene Leben. 120 Rettungskräfte und neun Wehren sind im Einsatz.
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Die Flammen färben den Himmel über Bachfeld glutrot.
André Möckl -
Die Flammen waren kaum zu stoppen. Einsatzkräfte konnten bestenfalls dem Feuer noch Grenzen setzen. Fotos (2): Möckl
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Gestern begutachteten Ermittler der Kriminalpolizei die Trümmer in der Bachfelder Herrengasse. Foto: camera900.de
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Eine einzige Flammenhölle waren kurz nach Mitternacht die Scheunen der beiden Anwesen in Bachfeld.
Bachfeld - Kurz nach Mitternacht merkt Enriko Hansel, dass im Haus etwas nicht stimmt. "Es hörte sich an, als ob es regnet", sagt der Bachfelder. Dann der Blick aus dem Fenster: "Die Scheune brennt." Hansel kann nur noch mit dem Ruf "Feuer" alle im Haus aus den Betten holen. Innerhalb weniger Minuten sind zwei Familien obdachlos.
Um 0.23 Uhr werden die Rettungskräfte alarmiert. Die Bachfelder Wehr ist zuerst am Brandort. Wenig später rollen die anderen Wehren an. Das Dorf wird zu einer einzigen Einsatzstelle. Brisanz erhält der Einsatz durch einen Erdgastank hinter einer Scheune. Dies ist nicht die einzige Schwierigkeit. Das Hydrantennetz liefert nicht den erforderlichen Druck. Innerhalb kürzester Zeit wird eine über einen Kilometer lange Schlauchleitung zum Brandort verlegt.
Erst weit nach Montagmittag kommen die Einsatzkräfte zur Ruhe, denn das Feuer hält sich zäh und tückisch. Weit reicht der Rauch, sogar bis Oberwohlsbach. Über dem Froschgrundsee steht eine gigantische Rauchsäule. In der Bachfelder Herrengasse ist in der Nacht nicht viel zu retten. Die Scheunen und ein Teil der Wohngebäude sind nur noch qualmende Trümmerhaufen. Mit einer Wärmebildkamera suchen Polizeibeamte und der Einsatzleiter der Feuerwehr nach Glutresten.
Die Schadenshöhe kann die Polizei noch nicht nennen. Gleiches gilt für Brandursache. Die Kriminalpolizei ermittelt noch. ts/gro
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