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Tot
Ragnarök: 27-Jähriger stirbt bei Festival

Tragischer Todesfall beim Ragnarök-Festival in Lichtenfels: Ein 27 Jahre alter Mann wurde am Samstag tot in seinem Auto gefunden.

Lichtenfels - Die Polizei spricht in ihrer Pressemitteilung am Montagmorgen von einem "bisher ungeklärten Todesfall": Ein 27-jähriger Besucher verbrachte die Nacht zum Samstag in seinem Fahrzeug und wurde dort gegen Mittag leblos gefunden. Im Kofferraum des Autos stand noch sein Holzkohlegrill. Die Polizei vermutet, dass die Kohlen über Nacht noch geglimmt haben und es dadurch zu einem Sauerstoffmangel in dem Wagen gekommen sei. Genaueres wird eine Obduktion ergeben.

Die Polizei betont in der Mitteilung, dass das Sicherheitskonzept, das die Polizei Lichtenfels, das Ordnungsamt und der Veranstalter erarbeitet haben, gegriffen hat; es sei zwar "eine Vielzahl von Delikten" verzeichnet worden, die aber im Verhältnis zu Besucherzahl und Festivaldauer als geringfügig eingestuft werde.

So kam es bereits am Freitagmorgen zu einer Körperverletzung, als ein 19-jähriger Schweizer einem 28-jährigen Franzosen ins Gesicht trat. Die beiden Männer waren aus unbekannten Gründen in Streit geraten. Der Schweizer wurde nach seiner Ausnüchterung bei der Polizeiinspektion Lichtenfels des Platzes verwiesen und musste die Heimreise antreten. Eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung folgt.

Glimpflich endete ein Streit zwischen drei Besuchern, der von der Security geschlichtet wurde. Alle drei, ein 23-, ein 19- und ein 18-Jähriger, wurden vom Festivalgelände verwiesen.

Sanitäter wollten einen stark alkoholisierten 19-Jährigen behandeln, der in Boxershorts und Socken vor der Stadthalle herumlief, dauernd hinfiel und augenscheinlich verletzt war. Damit war der junge Mann nicht einverstanden und schlug bei der Behandlung wild um sich. Er musste von Polizeibeamten gefesselt und schließlich vom Notarzt ruhig gestellt werden, damit seine Verletzungen im Klinikum Lichtenfels stationär versorgt werden konnten.

Den Diebstahl seiner EC-Karte, seiner Kreditkarte und etwa 70 Euro Bargeld bemerkte ein 41-Jähriger, der sich am Freitag zwischen 22 Uhr und 23 Uhr auf dem Campingplatz des Festival-Geländes aufhielt. Er saß zu dieser Zeit auf einer Bierbank. Wie der Dieb an den Inhalt des Geldbeutel gelangte, ist nicht bekannt.

Ein 18-Jähriger "missbrauchte" am Abreisetag einen Einkaufswagen als Transportmittel. Als der junge Mann sein Hab und Gut damit zum Bahnhof transportiert hatte, ließ er den Wagen einfach stehen. Dies beobachtete eine Polizeistreife und sprach ihn daraufhin an. Auf Anweisung musste er den Einkaufswagen zurückbringen, was jedoch aufgrund der Abfahrtszeit seines Zuges nur im Laufschritt zu bewältigen war.

Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete drei oder vier junge Männer, die laut Polizei "allesamt in typischer Festivalkleidung" unterwegs waren, dabei, wie sie in der Bamberger Straße eine von drei Skulpturen umdrückten. Da der Mann alleine unterwegs war, fuhr er mit seinem Fahrrad weiter und verständigte die Polizei. Die Beamten platzierten die Skluptur wieder in ihrer Halterung. Ob ein Schaden entstanden ist, ist bisher nicht bekannt.

Insgesamt vier Autofahrer konnten Polizeibeamte vor ihrer Heimfahrt am Sonntag  dazu bringen, die Reise  noch einige Zeit zu verschieben. Sie alle hatten Atemalkoholwerte, die leicht über der 0,5-Promille-Grenze lagen. red
    
    

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