zuletzt bearbeitet: 05.03.2012 06:05 Uhr
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Wandern auf den Spuren des Reformators
Der Lutherweg soll nach Bayern und Hessen ausgedehnt werden. Die Konzepte werden in Eisleben vorgestellt.
Coburg/Eisleben - Noch in diesem Jahr soll der Anschluss Coburgs an die Pilgerroute "Lutherweg" erfolgen. Das sagte Johannes Killyen, Vorstandsmitglied der Lutherweg-Gesellschaft, am Wochenende in Eisleben (Sachsen-Anhalt). Dort stellten beim zweiten "Lutherwegtag" Vertreter von Initiativen Konzepte für die Gestaltung der Route vor.
An dem Treffen nahmen rund 80 Vertreter von Kommunen, Kirchen und Tourismusverbänden teil. Im Mittelpunkt stand eine stärkere Zusammenarbeit der Verantwortlichen für die einzelnen Stationen der evangelischen Pilgerroute. Wie Vertreter aus Thüringen erläuterten, solle die bisher 100 Kilometer messende Strecke im Freistaat um weitere 400 Kilometer ausgedehnt werden. Ausrichter der Tagung war die Lutherweg-Gesellschaft, deren Geschäftsstelle sich in Wittenberg befindet.
Der Lutherweg war Ende 2008 zunächst in Sachsen-Anhalt mit gut 40 Stationen eingerichtet worden. Eisleben, die Geburts- und Sterbestadt von Martin Luther (1483-1546), sowie Wittenberg als Zentrum der Reformation bilden die wichtigsten Eckpunkte der Route. Schrittweise kamen neue Abschnitte in Thüringen und Sachsen hinzu.
Im Jahre 1530 hielt sich der Reformator Martin Luther mehrere Monate auf der Veste Coburg auf. Noch heute kann man das Lutherzimmer im Rahmen einer Burgführung besichtigen. Er predigte zudem in Neustadt bei Coburg.
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