zuletzt bearbeitet: 23.11.2011 06:02 Uhr
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Leserbeirat als Sprachrohr für alle
Der NP-Leserbeirat hat sich konstituiert. Acht Männer und Frauen sind es, die ihrer Zeitung von nun an besonders genau auf die Buchstaben sehen werden, um uns Redakteuren dann in regelmäßigen Abständen die Leviten zu lesen oder auch - was wir natürlich hoffen - zu loben. Das Gremium ist bunt gemischt. Die Mitglieder kommen aus den unterschiedlichsten Berufen, sind von ruhigem bis übersprudelndem Temperament und stellen unterschiedliche Forderungen an eine Tageszeitung - so wie all unsere anderen Leser eben auch. Aber schon wird Kritik an der Zusammensetzung des Beirates laut. "Hätte man nicht auch einen Arbeiter (Handwerker) in dieses Gremium aufnehmen können?" fragt ein Leser in einer E-Mail. "Der Verdacht drängt sich auf, das gemeine Fußvolk ist zu doof für so eine 'hochgeistige' Runde."
Nun, in einem muss ich dem Leser recht geben. Tatsächlich: Ein Handwerker fehlt. Dies allerdings auch nur, weil die Resonanz auf die Aufrufe der Neuen Presse, in dem neuen Leserbeirat und damit an einer Verbesserung der Zeitung mitzuwirken, aus diesem Berufszweig eher verhalten war. Insofern hat sich die NP nichts vorzuwerfen.
Ich bin aber nach dem Erlebnis der ersten Sitzung auch der festen Überzeugung, dass sich der Schreiber keinerlei Sorgen machen muss. Hier sitzen Menschen beieinander, die kein Interesse daran haben, "hochgeistig" und abgehoben zu palavern, sondern überaus konstruktiv und durchaus bodenständig über die Neue Presse zu diskutieren und dabei keinen Themenbereich auszulassen. Hier wird ernsthaft gearbeitet.
Die Tatsache, dass es nun einen Leserbeirat gibt, schließt Meinungsäußerungen unserer Leser selbstverständlich nicht aus. Wer möchte, kann immer mit uns ins Gespräch kommen. Handwerker, oder nicht.
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Ihr Kontakt zur Leseranwältin:
Telefon: 09561/850-299
E-Mail: leseranwalt@np-coburg.de
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