zuletzt bearbeitet: 15.06.2012 06:04 Uhr
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Gewerkschaft klagt über Tarifflucht
Bayreuth - Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) kritisiert die Arbeitsbedingungen und Löhne in der Hotel- und Gaststättenbranche. Die Gewerkschaft könne aus eigenen Erfahrungen die Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) "Geringe Stundenlöhne, überlange Arbeitszeiten" für den Bereich der Hotels und Gaststätten bestätigen, heißt es in einer Mitteilung. Die Gewerkschaft klagt: "Obwohl es für das Hotel- und Gaststättengewerbe in Bayern Tarifverträge gibt, in denen eine Wochenarbeitszeit von 39 Stunden und Stundenlöhne deutlich oberhalb der Niedriglohnschwelle (9,26 Euro) vereinbart sind, werden in der Branche extrem viele Menschen zu Niedrig-löhnen beschäftigt." Dies bestätige auch der Sozialbericht der bayerischen Staatsregierung. "Die Arbeitgeber halten sich häufig nicht an die Tarifverträge oder begehen Tarifflucht", so Hans Hartl, Landesbezirksvorsitzender der NGG Bayern.
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