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Nach den Niederlagen: "Kein Grund zur Panik"

Tischtennis-Regionalligist TTC Wohlbach steht nach zwei Niederlagen am Wochenende auf einem Abstiegs-Relegationsplatz. Für Kapitän Udo Jahn und seine Kameraden ist das kein Grund zur Panik.

  • Ist zuversichtlich, dass der TTC Wohlbach den Klassenerhalt in der Regionalliga schafft: Mannschaftskapitän Udo Jahn. Foto: Rosenbusch
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Herr Jahn, der TTC Wohlbach liegt jetzt auf dem drittletzten Platz der Regionalliga und schwebt in Abstiegsgefahr. Wie ist die Stimmung nach den Niederlagen gegen Bayern München und Fürstenfeldbruck?

Gut, und es gibt auch keinen Grund, warum es anders sein sollte. Dass es gegen die beiden Spitzenteams schwer werden würde, war von vornherein klar. Wir müssen jetzt einfach die nächsten Spiele in Bietigheim und gegen Wendlingen gewinnen. Eigentlich brauchen wir jetzt eine 6:0-Serie. Ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingt.

 

Woran lag es, dass die beiden Spiele am Wochenende verloren wurden?

Hauptsächlich wohl daran, dass Yevgeniy Christ verletzt war und sich nur reingestellt hat. Wäre er fit gewesen, wäre vielleicht sogar mehr drin gewesen. In Fürstenfeldbruck waren es ohnehin enge Spiele, die oft im fünften Satz entschieden wurden. Wir sind aber zuversichtlich, dass Christ nächste Woche wieder voll einsatzfähig ist. Dann sieht alles wieder viel besser aus.

 

Sie sind also davon überzeugt, dass die Mannschaft den Klassenerhalt schafft.

Auf jeden Fall. Da habe ich keine Zweifel. Ich rechne damit, dass wir die Saison auf dem viert- oder fünftletzten Platz abschließen werden. Wir haben ja auch viel Pech gehabt. Rainer Schreiter ist ausgefallen und wird wegen seiner Probleme mit den Augen wohl auch nicht mehr spielen können. Mit ihm hätten wir in diesem Jahr vielleicht sogar Dritter oder Vierter werden können. Aber wir sind auch so nicht schlecht aufgestellt. Die schwersten Gegner sind erst mal weg. Wir müssen jetzt den momentanen Tabellenplatz ausblenden und uns auf die kommenden Spiele konzentrieren.

Falls doch das Schlimmste passiert, der Abstieg. Welche Auswirkungen hätte das auf Verein und Mannschaft?

Das wäre natürlich ein schwerer Rückschlag. Darin sind der 1. Vorsitzende Hubert Becker und ich uns einig. Schließlich sieht unser Plan vor, nach zwei, drei Jahren Regionalliga in die 2. Bundesliga aufzusteigen. Wir erwarten für die kommende Saison einen starken Neuzugang aus der Region. Einen Namen kann ich leider noch nicht nennen. Klar ist, dass wir auf einheimische Nachwuchsspieler bauen. Wir sind für die Zukunft gut gerüstet. Die nächste Saison in der Regionalliga wird aber nicht leicht. Mit Jena kommt wahrscheinlich ein starker Aufsteiger, mit Hiltpoltstein ein starker Absteiger aus der 2. Liga dazu. Es bleibt also spannend.

Die Fragen stellte Werner Fürst

Regionalliga Süd

1. FC Bayern München 108:43 24:0

2. SC Fürstenfeldbruck 103:46 21:3

3. ESV Weil 96:62 17:7

4. TTC Holzhausen 78:79 14:8

5. TV Bad Rappenau 76:64 13:7

6. NSU Neckarsulm 69:81 9:13

7. TSV Wendlingen 61:84 7:15

8. TTC Wohlbach 79:105 6:20

9. TTC Bietigheim-Bissingen 57:102 3:21

10. TSG Steinheim/M. 29:90 0:20


    
    

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