zuletzt bearbeitet: 24.02.2012 06:01 Uhr
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Für Horvat zählt nur ein Sieg
Der HSC 2000 Coburg empfängt am Samstag, 11. Februar, um 18 Uhr die TSG Münster in der HUK-Arena. Der Trainer der Vestestädter warnt seine Mannschaft, den Dreizehnten der 3. Liga Ost zu unterschätzen.
Der HSC 2000 Coburg steht in den kommenden Wochen vor Duellen mit Mannschaften, die im Abstiegskampf der 3. Handball-Liga Ost verstrickt sind. Erster Gegner ist am Samstag,11 . Februar, der Dreizehnte TSG Münster, der um 18 Uhr in der HUK-Coburg-Arena gastieren wird. Nach der Pause am Faschingswochenende treffen die Vestestädter dann auswärts auf den HC Aschersleben (25. Februar) und zu Hause auf die HSG Pohlheim (3. März), die derzeit direkte Abstiegsplätze einnehmen.
Coburgs Trainer Hrvoje Horvat warnt seine Leute davor, diese Teams auf die leichte Schulter zu nehmen. "Wir müssen uns auf die eigene Leistung konzentrieren, mit der richtigen Einstellung zu Werke gehen und Charakter zeigen", sagt er. "Münster hat eine solide Mannschaft. Wir müssen sie ernst nehmen. Vor allem Wernig und Djurdjevic, der in der Winterpause verpflichtet worden ist, sind torgefährliche Leute."
An den morgigen Gegner hat Horvat allerdings gute Erinnerungen: "In Münster haben wir unsere ersten zwei Punkte in dieser Saison geholt." Deswegen zweifelt der HSC-Coach nicht daran, dass die Zähler auch diesmal an Coburg gehen: "Wir spielen zu Hause, da ist ein Sieg sowieso Pflicht für uns." Einen Selbstläufer erwartet Horvat jedoch nicht: "Die Spieler müssen konzentriert arbeiten und in der Abwehr konsequent agieren, dann werden wir die zwei Punkte buchen." Es sei Vorsicht geboten, denn die vermeintlich leichten Gegner seien die gefährlichsten.
Das Spiel in Bad Neustadt ist nach Horvats Aussage abgehakt. "Die Niederlage ist keine Katastrophe, dort kann man verlieren", meint der Kroate, der einem möglichen Punktgewinn aber schon ein wenig nachtrauert. "Hätten wir über halblinks oder halbrechts mehr Druck ausgeübt, wäre mehr drin gewesen." Auch habe der Gegner die HSC-Fehler clever ausgenutzt: "Die stehen nicht umsonst da oben." Wichtigste Erkenntnis für den Cheftrainer: "Das Spiel hat gezeigt, dass wir uns für die kommenden Saison noch verstärken müssen, wollen wir gegen Spitzenteams mithalten."
Gegen die TSG Münster muss Horvat in jedem Fall auf Stefan Linsmeier verzichten, der nach seiner Stinkefinger-Aktion den rote Karton gesehen hat. "Ich habe noch keine Informationen, wie lange er gesperrt wird", so der HSC-Trainer. Während mit der Rückkehr von Sebastian Kirchner nach seiner Fußverletzung zu rechnen ist ("Er hat in dieser Woche trainiert"), wird Jan Kästner ("Er steigt erst nächste Woche wieder ins Training ein") nochmals pausieren müssen. Wieder im HSC-Kader stehen wird Daniel Metz, sollte er bis dahin seine Magen-Darm-Infektion überstanden haben. Leicht angeschlagen ist Dobardzijev, bei dem in Bad Neustadt eine alte Schulterverletzung aufgebrochen ist. Freuen können sich die Fans wieder auf Oldie Anton Lakisa, der den Part von Linsmeier übernehmen soll. In den Kader der zweiten Mannschaft, die am Samstag um 19.30 Uhr beim Bayernliga-Dritten Lohr antreten muss, rücken Wolf und Weißbrod.
HSC 2000 Coburg: Martinsen/Steins - Schramm, Göhl, Dobardzijev, Andersson, Franke, Kelm, Karapetjan, Lakisa, Fl. Kirchner, Seb. Kirchner, Cehajic, Metz (?).
Beim Heimspiel des HSC 2000 Coburg gegen Münster am Samstag werden für die Fans wieder Shuttle-Busse in die Coburger Innenstadt eingesetzt. Der HSC weist darauf hin, dass der letzte Shuttle-Bus von der HUK-Coburg-Arena um 20.15 Uhr in Richtung Theaterplatz fährt.
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