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Ohne Angst zum Derby

Der HSC 2000 Coburg fährt selbstbewusst nach Bad Neustadt. Trainer Hrvoje Horvat glaubt an eine Überraschung - aber nur, wenn die Abwehr bombensicher steht.

Von Michael Hager
  • Tankten Selbstvertrauen mit dem Sieg über Pirna (von links): die Coburger Stefan Linsmeier, Florian Kirchner und Johan Andersson. Foto: Rosenbusch
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Coburg - Am Samstag, 4. Februar, kommt es in der 3. Handball-Liga Ost zum Derby zwischen dem HSC Bad Neustadt und dem HSC 2000 Coburg. Das brisante Franken-Duell zwischen dem Zweiten und Fünften, das um 19.30 Uhr in der Bürgermeister-Goebels-Halle angepfiffen wird, verspricht Spannung und eine große Zuschauerkulisse.

Während der gastgebende HSC mit seinem Trainer Matthias Obinger mit der überraschenden 23:25-Niederlage in Bernburg am vergangenen Wochenende einen herben Rückschlag im Titelkampf erlitten hat, reist der HSC Coburg mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen an. Ob das allerdings ausreichen wird, um den favorisierten Bad Neustadtern einen Kampf auf Augenhöhe zu liefern, wird sich zeigen.

Coburgs Trainer Hrvoje Horvat ist sich sicher, dass sein Team nur dann eine Chance hat, wenn es in der Abwehr so gut spielt wie zuletzt beim 25:20-Heimsieg gegen Pirna. "Die Heimmannschaft ist klarer Favorit", sagt der Kroate. ".Die Last des Gewinnenmüssens liegt eindeutig bei ihr. Das könnte eine kleine Chance für uns bedeuten, wenn wir den Spielstand nur lange genug eng gestalten können. Vielleicht wird Bad Neustadt dann nervös."

Horvat ist allerdings Realist und sieht sein Team vor einer sehr schweren Partie. "Bad Neustadt verfügt über die beste Abwehr und hat nicht gerade einen schlechten Angriff. Für uns ist diese Aufgabe eine echte Herausforderung." Der Coburger Trainer sieht den Gastgeber in allen Teilen gut besetzt. "Ob Panfil und Hines im Rückraum, Pavlovics auf Rechtsaußen oder Valkovskis am Kreis, die erste Sechs ist sehr stark."

Muffensausen bekommt Horvat deswegen aber nicht. Sein Schlachtplan: "Wenn wir etwas erreichen wollen, ist die Grundvoraussetzung, dass wir in der Abwehr beweglich und konzentriert zu Werke gehen. Dann tun sich auch die Torhüter leichter. Wenn wir es schaffen, konsequent in die Zweikämpfe zu gehen, ist eine Überraschung möglich."

In personeller Hinsicht gibt es beim HSC 2000 nur wenig Änderungen im Vergleich zum Pirna-Spiel. Jan Kästner (Knie), Hajck Karapetjan und Sebastian Kirchner (beide Bänderriss) sind weiter verletzt. In den Kader rücken wird Andreas Wolf. Ob erneut Oldie Anton Lakisa oder ein weiterer Spieler aus der zweiten Mannschaft hinzu stößt, entscheidet sich erst kurzfristig.

HSC 2000 Coburg (Aufgebot): Martinsen/Steins - Metz, Schramm, Göhl, Dobardzijev, Andersson, Franke, Kelm, Linsmeier, Florian Kirchner, Cehajic, Wolf, Lakisa (?).

Hinweise für die Fans

Kartenvorverkauf: Flessabank Bad Neustadt, Goethestraße 15b, Telefon 09771/6138-0.

Anfahrt: Die Schulstraße direkt zur Halle kann nur mit gültigem Parkausweis (ausgenommen Fan-und Mannschaftsbusse) befahren werden. Fans müssen die Parkplätze in der Umgebung nutzen.


    
    

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