zuletzt bearbeitet: 07.12.2012 11:20 Uhr
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Piesch freut sich auf erstes Profi-Turnier
Hradek nad Nisou/Rödental/Coburg - Das Mönchrödener Tennis-Talent Stefanie Piesch startete beim "Euroregion Nisa Cup". Dieses international gut besetzte Turnier der Tennis Europe Tour der Altersklasse U16 wurde in den Pfingstferien in Hradek nad Nisou (Tschechien) im Dreiländer-Eck Tschechien/Polen/Deutschland, in der Nähe des Zusammenflusses von Oder und Neiße, ausgetragen.
Für die drei Länder Tschechien, Polen und Deutschland kamen namhafte Spielerinnen zum Einsatz. Darunter auch die inzwischen 15-jährige Stefanie Piesch vom TSV Mönchröden, die sehr gerne in Osteuropa spielt, weil sie da immer auf starke Konkurrenz trifft. Sie war auf Grund ihrer europäischen Ranglisten-Position an Nummer 2 im Einzel und an Nummer 1 im Doppel gesetzt. Im Einzel scheiterte die von Christian Höhn vom TC Weiß-Rot Coburg trainierte Spielerin in der zweiten Runde bei extrem widrigen Bedingungen mit Wind und ständigem Nieselregen an der Tschechin Lucie Prochazkova. Stefanie Piesch dazu: "Mein Spiel ist immer gleich, druckvoll, knapp in die Ecken und an die Linie, aber bei diesem starken Wind gingen alle Bälle ins Aus."
Platz drei im Doppel
Im Doppel lief es nicht nur mit dem Wetter besser. An der Seite der Nürnbergerin Sophia Büttner, gegen die sie erst vor Kurzem mit ihrer Landesligamannschaft vom TC Weiß-Rot Coburg gespielt hatte, kämpfte sie sich von Runde zu Runde durch und erreichte das Halbfinale und damit den dritten Platz beim diesjährigen Euroregion Nisa Cup. Für Stefanie Piesch war es die zwölfte Halbfinal-Teilnahme bei der Europe Tour.
Nun stehen noch höhere Aufgaben an. Stefanie Piesch hat noch zwei Wochen Zeit, um absolut topfit zu ihrem ersten Profi-WTA-Weltranglistenturnier, ein mit 10 000 Dollar dotiertes Turnier der Future-Serie der Damen in Köln, zu kommen. "Das ist nun sehr früh mit der Profi-Tour, denn viele spielen diese Future-Turniere noch im Erwachsenenalter, aber ich mache es so, wie immer und möchte einfach früher dran sein. Mal sehen, vielleicht gewinne ich ein Spiel", freut sich Stefanie Piesch bereits auf den nächsten Karriere-Schritt. mkr
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