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Countdown zum Deutschen Radiopreis

Der Deutsche Radiopreis feiert sein zehntes Jubiläum. Dafür kehrt die Verleihung in Hamburgs Vorzeige-Location Elbphilharmonie zurück. Die besten Radiomacher werden umrahmt von prominenten Musikern wie Hamburgs Udo und Bochums Herbert.



Udo Lindenberg
Udo Lindenberg tritt beim 10. Deutschen Radiopreis auf.   Foto: Daniel Bockwoldt

Die Hamburger Elbphilharmonie erstrahlt am Mittwoch im Glamour des Deutschen Radiopreises. Über den roten Teppich werden nicht nur die Laudatoren der Preisträger wie Schauspieler Andrea Sawatzki, Dominic Raacke und Jörg Schüttauf laufen, wie die Organisatoren mitteilten.

Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird als Ehrengast und Redner diesen Weg nehmen und ebenso Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). Ihnen allen sollen prominente Music-Acts einheizen, allen voran Panikrocker Udo Lindenberg (73) mit der Premiere seiner neuen Single «Niemals dran gezweifelt».

Weitere Stargäste des Abends sind Herbert Grönemeyer mit einem eigens für die Verleihung komponiertem Arrangement sowie Mark Forster, Lena Meyer-Landrut, Nico Santos, Simply Red und die Starpianistin Khatia Buniatishvili. Wortgewandt - «Der Radiopreis steht voll im Saft» - führt erneut Moderatorin Barbara Schöneberger durch die Gala.

Die Verleihung, die zum zehnten Jubiläum zum zweiten Mal in dem Konzerthaus erfolgt, wird live von 53 privaten und 15 öffentlich-rechtlichen Radio-Programmen übertragen und ist auch im Internet zu sehen. Das NDR Fernsehen strahlt die Gala ab 22.00 Uhr aus, weitere Dritte Fernsehprogramme der ARD zeigen sie ebenfalls zeitversetzt.

In diesem Jahr hatte es mit 442 Einreichungen von 154 Radioprogrammen so viele Bewerbungen wie nie gegeben. «Das ist ein Preis, der lebendig ist und der zeigt, wie vital, vielfältig und facettenreich Radio ist», hatte Joachim Knuth, Vorsitzender des Radiopreis-Beirats und Programmdirektor Hörfunk des NDR, hierzug gesagt. Der Sender richtet die Verleihung federführend aus.

Der deutsche Radiopreis wird in zwölf Kategorien vergeben, dazu gehören unter anderem die beste Reportage, die beste Radiocomedy und in diesem Jahr erstmals der beste Podcast. Die Preise sind undotiert. Ausgezeichnet werden laut den Statuten Angebote oder Personen, die «in besonderer Weise durch ihre Qualität die Stärken und Möglichkeiten des Mediums vorführen und hervorheben und die damit auch beispielhaft wirken». Ausgewählt werden sie von einer unabhängigen Jury des Grimme-Instituts. Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland.

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dpa

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Veröffentlicht am:
25. 09. 2019
12:28 Uhr

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25. 09. 2019
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