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Die Lochis machen Schluss als Youtube-Stars

Sie beginnen ihre Karriere daheim im Kinderzimmer. Mit Parodien, Quatsch-Clips und Liedern erarbeiten sich Die Lochis als Teenager eine gewaltige Fanschar. Doch nun ist es vorbei mit den über Youtube verbreiteten Videos. Die Zwillinge brechen auf zu neuen Ufern.



Die Lochis
Die Zwillingsbrüder Heiko (r) und Roman Lochmann alias «Die Lochis» beenden Karriere als Youtube-Stars.   Foto: Henning Kaiser

Mit einem emotionalen Video haben sich die Teenie-Stars Roman und Heiko Lochmann (19), besser bekannt als Die Lochis, von ihren Fans verabschiedet. Die Zwillinge kündigten ihr Karriere-Ende als Youtube-Stars an und wollen neue Wege gehen.

Nach rund acht Jahren, in denen sie auf der Plattform Youtube eine große Fan-Gemeinde mit 2,6 Millionen Abonnenten gewannen, schließen sie dort ihren Kanal. Wie sie in einer Mitteilung über ihr Management und in einem Video an ihre Fans erklärten, wollen sie künftig noch intensiver den Fokus auf Musik legen. Aber auch als Entertainer werde man beide weiterhin erleben.

Wie die Pläne genau aussehen, präzisierte ihre Managerin auf Anfrage nicht. Zuvor hatte die «Bild» über die Pläne der beiden berichtet und auch von Solo-Projekten geschrieben, die nicht ausgeschlossen seien.

Roman und Heiko Lochmann, die in Südhessen im Raum Darmstadt leben, erklärten zwei Tage vor ihrem 20. Geburtstag: «Wir schließen das Kapitel «Die Lochis», aber nicht das ganze Buch. Wir sind ja trotzdem noch Roman und Heiko Lochmann, und uns wird es weiterhin geben.» Roman sagte: «Youtube war eine geile unvergessliche Zeit, unser Sprachrohr nach außen. Hier konnten wir uns ausprobieren, entertainen und unfassbar viel lernen. Jetzt wird es Zeit, sich zu lösen, um sich auf neue Projekte zu konzentrieren.»

Die Lochis gehen 2019 auf Abschiedstour. Vom 19. September an stehen sieben Stationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Der letzte Auftritt ist am 28. September in der Dortmunder Westfalenhalle. Am 13. September erscheint ihr Album «Kapitel X» - es ist ihr drittes und letztes als Die Lochis. Ein weiteres Projekt: Dreharbeiten zu ihrem zweiten Kinofilm. Ende 2015 kam ihr erster Film in die Kinos, die Teenie-Komödie «Bruder vor Luder».

Für die junge Generation sind Die Lochis, denen eine Karriere vom heimischen Kinderzimmer in Riedstadt aus gelang, echte Stars. Seit August 2011 betrieben die Brüder ihren Youtube-Kanal, auch auf Facebook und Instagram haben sie viele Fans.

Fans reagierten im Netz mit großer Betroffenheit auf das Karriereende: Als ihr Abschiedsvideo am Samstag gegen 12.00 Uhr erstmals online zu sehen war, wollten es viele Zuschauer nicht wahrhaben und kommentierten das Video am laufenden Band. Tenor etwa: Oh nein! Das darf doch nicht wahr sein.

Die Lochis standen für unzählige Youtube-Videos vor der Kamera, die in Summe millionenfach abgerufen wurden. Ihr Repertoire: Von Songparodien über Comedy bis hin zu selbst komponierten Liedern.

Anfangs erschienen die Clips noch auf einem unprofessionell wirkenden Hobby-Niveau, getreu der Devise «Jugend forscht». Doch vom Kinderzimmer aus entwickelten sich die cleveren Gymnasiasten zu geschäftstüchtigen Youtube-Stars. Ihnen gelang als Online-Phänomen der Sprung heraus aus der Welt des Internets.

Die Lochis brachten zwei Musik-Alben heraus, ihr Debüt-Album aus dem Jahr 2016 erreichte als Nummer eins Goldstatus. Auch fernab der Web-Welt erhielten sie Auszeichnungen, darunter den Goldene Kamera Digital Award (2017) und die Goldene Henne (2018).

Über ihren Aufstieg zeigten sich die Zwillinge in ihrem Abschiedsvideo («Das Ende von Die Lochis») selbst erstaunt. Der rund 13 Minuten lange Film zeigt Rückblicke auf Karriere-Stationen und Interview-Sequenzen. Es beginnt mit Romans Ankündigung: «Das hier ist unser letztes Video.»

Im Verlauf des Videos erzählen sie, dass sie selbst mit solchen Erfolgen nie gerechnet hätten. «Wir haben unseren Traum gelebt», berichten sie melancholisch und danken ihren Fans für ihre treue Unterstützung. Ihre Fans müssen aber nicht traurig sein wegen des Abschieds. Das Video endet mit den eingeblendeten Worten: »Auf Wiedersehen. Heiko und Roman.»

Veröffentlicht am:
11. 05. 2019
14:31 Uhr

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Autor

dpa

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Veröffentlicht am:
11. 05. 2019
14:31 Uhr



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