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Boulevard

Jan Böhmermann will sich zu SPD-Plänen äußern

Der TV-Moderator Jan Böhmermann will nach eigenem Bekunden SPD-Bundesvorsitzender werden. Aber die Frist für Interessenten ist abgelaufen. Was nun, Herr Böhmermann?



Jan Böhmermann
Jan Böhmermann will in die Politik. Sagt er zumindest.   Foto: Sven Hoppe

Der TV-Satiriker Jan Böhmermann (38) will sich am Montag dazu äußern, wie es für ihn in Sachen SPD weitergeht. Am Sonntag war die zweimonatige Frist abgelaufen, bis zu deren Ende sich Interessenten für den Parteivorsitz melden konnten.

«Trotz vollen Einsatzes hat es am Ende möglicherweise knapp nicht gereicht, die strengen Kriterien zu erfüllen», schrieb Böhmermann nach dem Ablauf der Frist auf Twitter. Er werde Montagmittag Stellung nehmen, wie es weitergehe und ob er seine Kandidatur für den Parteivorsitz gegebenenfalls noch juristisch durchsetzen werde.

Der Fernsehmoderator hatte am Donnerstag in seiner Sendung «Neo Magazin Royale» (ZDFneo) kurzfristig verkündet, dass er Bundesvorsitzender der SPD werden wolle. Danach begann er seine Kampagne #neustart19. Kritiker zweifeln allerdings an der Ernsthaftigkeit dieser Aktion des Satirikers. Die Frist für Bewerbungen um den SPD-Vorsitz lief am Sonntag um 18.00 Uhr ab.

Auch um die Frage der Parteimitgliedschaft des Moderators gab es Irritationen. Der SPD-Landesverband Sachsen-Anhalt bestätigte der dpa am Samstag, dass Böhmermann in Köthen aufgenommen worden sei. Dies reiche jedoch formal nicht aus, weil der Moderator nicht in Köthen wohne. Der SPD-Bezirksbürgermeister von Köln-Ehrenfeld, Josef Wirges, bezweifelte, dass Böhmermann über seinen Heimat-Ortsverein rechtzeitig Parteimitglied werden konnte.

Förmliche Voraussetzung für eine Kandidatur ist die Unterstützung von mindestens fünf SPD-Unterbezirken, einem Bezirk oder einem Landesverband.

Zuletzt hatten laut SPD diese acht Duos die Voraussetzungen erfüllt: Bundesfinanzminister Olaf Scholz gemeinsam mit der Brandenburger Landtagsabgeordneten Klara Geywitz, Ex-NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans und die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken, Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius und Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping, die Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission, Gesine Schwan, mit Parteivize Ralf Stegner, Europa-Staatsminister Michael Roth und die frühere NRW-Familienministerin Christina Kampmann, die Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach und Nina Scheer, Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange und der Oberbürgermeister von Bautzen, Alexander Ahrens, sowie die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis und der Verdi-Chefökonom Dierk Hirschel.

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dpa

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Veröffentlicht am:
02. 09. 2019
10:08 Uhr

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02. 09. 2019
10:08 Uhr



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