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Kendrick Lamar führt Grammy-Nominierungen an

Zu weiß, zu männlich, zu wenig Rap und Hip Hop: Die Grammys mussten in den vergangenen Jahren viel Kritik einstecken. Die nun verkündeten Nominierungen deuten auf Änderungen hin, auch wenn sich einige übergangen fühlen. Ganz am Rande gibt es auch deutsche Chancen.



Kendrick Lamar
US-Rapper Kendrick Lamar hat viele Grammy-Chancen.   Foto: Amy Harris

Der Rapper Kendrick Lamar geht mit den meisten Gewinnchancen in die nächste Grammy-Verleihung. Lamar wurde in acht Kategorien nominiert, darunter Album («Black Panther: The Album»), Aufnahme («All The Stars») und Song des Jahres («All The Stars»), wie die Veranstalter am Freitag mitteilten.

Gleich dahinter folgt ein weiterer Rapper: Drake bekam sieben Nominierungen. Produzent Boi-1Da und Sängerin Brandi Carlile erhielten jeweils sechs. Unter anderem Cardi B, Lady Gaga, H.E.R., Maren Morris und Childish Gambino haben jeweils fünf Gewinnchancen.

Unter den Nominierten in den wichtigsten Kategorien finden sich diesmal auffällig viele weibliche Stars. So sind beispielsweise fünf der acht Nominierten für das beste Album des Jahres weiblich - Cardi B, Brandi Carlile, H.E.R., Janelle Monae und Kacey Musgraves - und unter den acht Nominierungen für den besten neuen Künstler sind sechs Frauen oder rein weiblich besetzte Bands. In den vergangenen Jahren war den Grammys vielfach vorgeworfen worden, zu weiß und zu männlich zu sein und Hip Hop und Rap zu wenig zu berücksichtigen.

Einige Superstars und frühere Grammy-Gewinner tauchen diesmal dagegen überraschend selten unter den Nominierten auf: Das Album «Everything is Love» des Musik-Ehepaar Beyonce und Jay-Z (The Carters) wurde in den wichtigsten Kategorien komplett übergangen. Ariana Grande bekam nur zwei Nominierungen, Taylor Swifts Album «Reputation» nur eine, ebenso wie Rapper Kanye West.

Die Grammys gehören zu den wichtigsten Musikpreisen der Welt. Über die Nominierten und Preisträger entscheiden rund 13 000 Mitglieder der Recording Academy, die die Preise in insgesamt 84 Kategorien verleiht. In diesem Jahr wurde die Zahl der Nominierten in den wichtigsten Kategorien von fünf auf acht angehoben.

Im vergangenen Jahr hatte der R&B- und Funk-Sänger Bruno Mars sechs der begehrten Trophäen abgeräumt, Rapper Kendrick Lamar fünf. Der achtfach nominierte Rapper Jay-Z war überraschend leer ausgegangen.

Die Nominierungen für die Grammys 2019 hatten eigentlich bereits am Mittwoch verkündet werden sollen. Wegen der Trauerfeier für den verstorbenen früheren US-Präsidenten George H. W. Bush war das aber verschoben worden. Die Verleihung der Grammys soll am 10. Februar in Los Angeles stattfinden. Die Preise werden dann bereits zum 61. Mal vergeben.

Ganz am Rande gibt es dann auch deutsche Gewinnchancen: So sind beispielsweise Dirigent Mariss Jansons sowie der Chor und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit einer Aufnahme von «The Bells» des Komponisten Sergei Rachmaninow für die beste Chor-Darbietung nominiert.

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dpa

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Veröffentlicht am:
07. 12. 2018
17:08 Uhr

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07. 12. 2018
17:08 Uhr



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