Lade Login-Box.
Topthemen: Coronavirus in BayernDie Videos der WocheDer BachelorCotubeBlitzerwarner

Brennpunkte

Bodenfrost macht der Natur zu schaffen

Temperaturen unter null Grad haben in der vergangenen Nacht in einigen Regionen die Blüten vieler Pflanzen gefährdet. Besonders gefährlich ist der Frost für Obstbäume, Wein und Erdbeeren.



Gänseblümchen im Schnee
Gänseblümchen sind in einem Garten mit Schnee bedeckt. Temperaturen weit unter Null gefährden besonders im Süden Deutschlands frühblühende Pflanzen.   Foto: Karl-Josef Hildenbrand » zu den Bildern

Temperaturen weit unter Null haben in der Nacht zum Montag frühblühende Pflanzen gefährdet. Die tiefsten Temperaturen wurden in Merklingen (Alb-Donau-Kreis) auf der Schwäbischen Alb gemessen, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Am Boden - gemessen fünf Zentimeter über der Erde - fiel das Thermometer in der Nacht auf minus 8,1 Grad. Auf zwei Metern Höhe war die Luft immer noch minus 5,2 Grad kalt.

Solche «Kaltluftvorstöße» Anfang Mai seien «nicht unüblich», sagte Meteorologe Robert Hausen. «Wir sind nur verwöhnt, weil es schon so warm war.» Der Meteorologe geht davon aus, «dass frostempfindliche Pflanzen, die schon geblüht haben, Schaden genommen haben könnten».

«Es war knapp», sagte Agrarmeteorologe Hans-Helmut Schmitt. Schon seit Tagen gebe es nachts «wirklich kritische Werte» für Pflanzen. Besonders gefährdet seien Obstbäume, aber auch Wein oder nicht abgedeckte Erdbeeren. Allerdings gehörten die Regionen, in denen es am Wochenende besonders kalt war, nicht zu den Hauptanbaugebieten. In den Regionen, wo die Natur besonders weit sei - etwa entlang des Rheins, sei es frostfrei geblieben. «Es wird vereinzelte Schäden gegeben haben, aber nichts Gravierendes», sagte Schmitt.

Auch wenn es an vielen Orten frostfrei geblieben sei, beschränkte sich der Nachtfrost nicht auf eine Region. In Nürnberg hatte es minus 6,4 Grad direkt am Boden und minus 4 Grad auf zwei Metern Höhe. Zu den Kälte-Hotspots gehörte auch das brandenburgische Zehdenick (Landkreis Oberhavel) mit minus 6,5 Grad auf Bodenniveau.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
06. 05. 2019
18:13 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Deutsche Presseagentur Deutscher Wetterdienst Wetter
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


 
Mehr zum Thema
Verregneter Karneval

vor 6 Stunden

Windiges und nasses Wetter zu Karneval

Die Karnevalisten müssen sich für die Rosenmontagsumzüge am besten wind- und wasserfest kostümieren. Besonders warm müssen die Verkleidungen jedoch nicht sein, denn es wird ungewöhnlich mild mit frühlingshaften Temperatu... » mehr

Windig

16.02.2020

Sturm «Dennis» wütet über England

Sturm und Regen ohne Ende: Am Wochenende half selbst der Regenschirm in Großbritannien nichts mehr. Das Wetter war nicht nur ungemütlich, sondern höchst gefährlich. » mehr

Glatteis

12.02.2020

Glatteis in der Nacht: Viele Autobahn-Unfälle in Deutschland

Orkantief «Sabine» hat in Deutschland schwere Schäden verursacht. Nun gibt es für viele Menschen andere durch das Wetter verursachte Probleme. » mehr

Verspätungen

07.02.2020

Wetterdienst erwartet Sonntag Orkan: «Das wird gefährlich»

Ein «Monster» wird das heranziehende Orkantief laut Wetterdienst wohl nicht. Auf den Straßen und Schienen ist trotzdem mit erheblichen Problemen zu rechnen. Die Bahn rät von Reisen zwischen Sonntag und Dienstag ab. Und a... » mehr

Hochwasser an der Mosel

05.02.2020

Hochwasser auch in Westdeutschland: Rhein-Pegel steigt

Braune Brühe schwappt über die Ufer, Straßen stehen unter Wasser, Schiffe dürfen nur noch langsam fahren. Doch nun dürfte sich die Hochwasserlage entspannen. » mehr

Hochwasser in Heidelberg

04.02.2020

Hochwasser nach Dauerregen - Wetterberuhigung in Sicht

Viel Regen, stürmisches Wetter: Das hat vielerorts Spuren hinterlassen - besonders im Südwesten Deutschlands, etwa an der Mosel. » mehr

Bildergalerie » zur Übersicht

Weiberfasching in Creidlitz

Weiberfasching in Creidlitz | 21.02.2020 Creidlitz
» 8 Bilder ansehen

VfL Gummersbach - HSC 2000 Coburg 24:24 (10:12) Gummersbach

VfL Gummersbach - HSC 2000 Coburg 24:24 (10:12) | 18.02.2020 Gummersbach
» 79 Bilder ansehen

Größte Jura-Schildkröte der Welt in Oberfranken Bamberg/Landkreis

Größte Jura-Schildkröte der Welt in Oberfranken | 18.02.2020 Bamberg/Landkreis
» 5 Bilder ansehen

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
06. 05. 2019
18:13 Uhr



^