Lade Login-Box.
Topthemen: Vor 40 Jahren in der Neuen PresseBlitzerwarnerGlobe-TheaterHSC 2000 Coburg

Brennpunkte

Bootsunglück: Suche nach vermisstem Mädchen unterbrochen

Ein Schlauchboot kentert auf dem Rhein, drei Ausflügler sterben. Der Einsatz geht weiter - nach einem Mädchen wird noch gesucht. Experten warnen zu Beginn der Badesaison vor gefährlichen Tücken des Stroms.



Suche nach Mädchen
Nach dem Schlauchbootunglück suchen Rettungskräfte nach einem vermissten Mädchen.   Foto: Benedikt Spether » zu den Bildern

Nach dem Schlauchbootunglück auf dem Rhein mit drei Toten haben Rettungskräfte aus Frankreich und Deutschland nach einem vermissten kleinen Mädchen gesucht. Im Einsatz war auch ein Hubschrauber aus Deutschland, teilte die Präfektur in Straßburg mit.

Die Suche am Flussufer südlich der elsässischen Metropole Straßburg wurde am Abend unterbrochen, sie sollte am Samstag wiederaufgenommen werden.

Das laut Medien vier Jahre alte Mädchen war mit einer Gruppe auf dem Boot gewesen, das am Donnerstag nahe einer Schleuse beim französischen Ort Gerstheim kenterte. Die Gemeinde liegt rund 30 Kilometer südlich von Straßburg. Die Touristengruppe sei aus Offenburg in Baden-Württemberg gekommen, sagte ein Sprecher der Präfektur.

Das gekenterte Boot war mit vier Menschen besetzt. Bei den Toten handelt es sich um ein sechsjähriges Mädchen, einen weiteren Bootsinsassen und einen Helfer. In der Touristengruppe waren nach Angaben der Präfektur sieben Menschen unterwegs - fünf Rumänen und zwei Deutsche. Drei Angehörige der Gruppe waren an Land geblieben. Zu den Opfern würden aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes keine Einzelheiten genannt, berichtete die Polizei in Offenburg.

Nach ersten Erkenntnissen trugen die Bootsinsassen keine Rettungswesten. Der Unfall gehe höchstwahrscheinlich auf Fahrlässigkeit zurück - die Ermittlungen dazu seien aber noch nicht abgeschlossen, hieß es. Mehrere Menschen hatten versucht, den Bootsinsassen zu helfen, und seien selbst ins Wasser gesprungen, schrieb die Regionalzeitung «Dernières Nouvelles d'Alsace» (DNA). Ein 36-Jähriger und eine 37-Jährige seien unversehrt wieder an Land zurückgekehrt, ein anderer starb.

Die Polizei sowie die für die Wasserrettung zuständige Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnten vor den Gefahren des Rheins und anderer großer Flüsse. Im Rhein gebe es wegen starker Strömungen, der Schleusen und des Schiffsverkehrs große Unglücksrisiken. Die Gefahren würden vielfach unterschätzt - vor allem in den Sommermonaten, wenn der Fluss Freizeitsportler anlocke.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
31. 05. 2019
19:16 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Boote Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Deutsche Presseagentur Gefahren Personen aus Rumänien Polizei Rettungsdienste Rettungswesten Tote Tragödien Wasserrettung Wasserverkehr
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


 
Mehr zum Thema
Ermittlungen

24.10.2019

Außenministerium in Peking: Tote im Lkw-Anhänger aus China

Die 39 Toten, die östlich von London in einem Anhänger entdeckt wurden, kommen aus China. Woran sind sie gestorben? Der Lkw-Fahrer steht unter Mordverdacht - ist er womöglich unschuldig? » mehr

Persischer Golf

04.08.2019

Iran setzt irakischen Tanker fest

Viele Europäer wollen die US-Politik des maximalen Drucks auf Teheran nicht mitmachen. Kann der Konflikt eskalieren? Die Haltung der Deutschen zu einem Militäreinsatz ist klar. » mehr

Fünf Kinder sterben bei Kita-Brand in den USA

12.08.2019

Fünf Kinder sterben bei Kita-Brand in den USA

Es ist der Alptraum aller Väter und Mütter: Sie geben ihre Kinder zur Betreuung ab - und sehen sie nicht mehr lebend wieder. Besonders eine Familie hat die Tragödie in Pennsylvania mit unvorstellbarer Härte getroffen. » mehr

Explosion bei Dorffest

09.09.2019

Eine Frau stirbt nach Explosion auf Dorffest in Freudenberg

Der Knall ist bis in umliegende Dörfer zu hören, die Stichflamme ist verheerend: Nach der Explosion einer übergroßen Bratpfanne stirbt eine Frau, eine weitere kämpft um ihr Leben. Was war die Ursache für das Unglück? » mehr

Seehofer und Farrugia

23.09.2019

Vier EU-Staaten einigen sich bei Seenotrettung

Migranten, die wochenlang auf Rettungsschiffen festsitzen - ist damit bald Schluss? Zumindest steht eine wichtige Grundsatzeinigung. Doch eine entscheidende Frage soll später geklärt werden. » mehr

UN-Flüchtlingshilfswerk

03.11.2019

UN-Hilfswerk warnt vor Gefahren für Flüchtlinge auf Landweg

Der Seeweg über das Mittelmeer ist nach Ansicht von Experten der Vereinten Nationen trotz vieler Unglücke nicht die tödlichste Flüchtlingsroute. Schon auf dem Weg dahin sterben demnach deutlich mehr Menschen. » mehr

Bildergalerie » zur Übersicht

Coburger Weihnachtsbaum 2019

Anlieferung Coburger Weihnachtsbaum | 18.11.2019 Coburg
» 19 Bilder ansehen

BBC Coburg - Gießen 46ers Rackelos 101:78 (58:34) Coburg

BBC Coburg - Gießen 46ers Rackelos 101:78 (58:34) | 17.11.2019 Coburg
» 46 Bilder ansehen

Rathaussturm in Steinberg Steinberg

Rathaussturm in Steinberg | 16.11.2019 Steinberg
» 8 Bilder ansehen

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
31. 05. 2019
19:16 Uhr



^