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Die Welt heißt das Jahr 2019 willkommen

2018 endet an diesem Montag. Weltweit wird in der Nacht zum Dienstag das Jahr 2019 mit Partys eingeläutet. Der Jahreswechsel war vorab aber auch von Sorgen um zu viel Böllereidreck bestimmt.



Silvester in Hamburg
Tausende Menschen begrüßen an den Hamburger Landungsbrücken mit einem Feuerwerk das neue Jahr.   Foto: Angelika Warmuth

Mit Partys und Feuerwerk begrüßen Milliarden Menschen auf der Welt in der Nacht von Montag auf Dienstag das Jahr 2019. In Deutschland gab es dieses Jahr vor Silvester eine Debatte über den Sinn und Unsinn von Böllerei angesichts von Feinstaub und Aggressionen.

Woanders wird gehandelt: Zum Schutz ihres einzigartigen Ökosystems verbaten die Galápagos-Inseln den Verkauf und das Zünden von Feuerwerkskörpern.

Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Oliver Malchow, hatte gesagt, er sei skeptisch gegen weitere Verbote von Silvesterfeuerwerk in Deutschland, da die Polizei dies aus Personalmangel gar nicht kontrollieren könne. Etliche Kommunen haben in den vergangenen Jahren Feuerwerk aus Brandschutzgründen oder Sorge vor Randale verboten. Ein allgemeines Feuerwerk-Verbot gilt um Kirchen, Krankenhäuser, Altersheime und brandgefährdete Gebäude.

Mit strikten Kontrollen will die Polizei an Silvester in Hannover das erstmals geplante Feuerwerksverbot in der zentralen Innenstadt durchsetzen. Sollten Feiernde sich nicht an die Regeln halten, werden Platzverweise ausgesprochen. In der Verbotszone werden Feuerwerkskörper einkassiert und vernichtet.

GdP-Chef Malchow zufolge nehmen Polizisten zum Jahreswechsel zunehmend «Aggressivität und Respektlosigkeit» wahr, auch gegenüber Feuerwehr und Rettungskräften. Jedes Jahr werden Hunderte Menschen an Silvester verletzt. Es kommt auch immer wieder zu Todesfällen beim Böllern.

Wegen der hohen Feinstaubbelastung rief das Umweltbundesamt zu einem Verzicht auf privates Silvesterfeuerwerk auf. Die Deutsche Umwelthilfe forderte schon Tage zuvor eine Verlegung von Feuerwerken aus belasteten Innenstädten. In der Silvesternacht steigt die Luftbelastung mit Feinstaub stark an.

Der Verband der pyrotechnischen Industrie erwartet trotz allem einen Umsatz von mehr als 130 Millionen Euro mit Raketen und Knallkörpern. Die größte Silvesterparty der Republik steigt wieder in Berlin am Brandenburger Tor. Das ZDF überträgt live im Fernsehen. Auftritte sind unter anderem von Kerstin Ott, Bonnie Tyler und DJ Bobo geplant.

Vielerorts in der Republik soll ein Polizeiaufgebot Übergriffe wie in der Kölner Silvesternacht vor drei Jahren verhindern. Damals waren am Dom viele Frauen sexuell bedrängt und beraubt worden. Die Vorkommnisse machten weltweit Schlagzeilen.

Als Erstes begrüßen die Menschen auf Samoa und anderen pazifischen Inseln das neue Jahr - um 11.00 Uhr vormittags deutscher Zeit.

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dpa

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Veröffentlicht am:
31. 12. 2018
09:24 Uhr

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31. 12. 2018
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