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Gewitter ziehen nach Osten - Waldbrand breitet sich aus

Nach Tagen mit Gewittern kann sich der Westen Deutschlands erstmal entspannen - Wind und Regen ziehen weiter nach Osten. Ob das im Kampf gegen den großen Waldbrand in Brandenburg hilft?



Gewitter in Berlin
Nach den teils heftigen Gewittern erwartet der Deutsche Wetterdienst wieder ruhigeres Wetter.   Foto: Lisa Ducret » zu den Bildern

Nach einer Gewitternacht mit Starkregen im Westen Deutschlands ist das nasse Wetter weiter in Richtung Osten gezogen. Dort gab es Gewitter, der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartete Starkregen und Hagel.

Auch im Gebiet des Waldbrandes bei Jüterbog in Brandenburg regnete es. Zuvor hatte sich das Feuer auf rund 800 Hektar ausgebreitet. Der Landkreis Teltow-Fläming stufte es als Großschadenslage ein. Es ist der größte Waldbrand in Brandenburg seit Jahrzehnten. Kreisbrandmeister Tino Gausche sprach von einer «einmaligen Dimension» des Brandes auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz.

Ob der Regen half, den Brand einzudämmen, konnte eine Sprecherin der Stadt Jüterbog auf Anfrage zunächst nicht einschätzen. Bei Hitze und Trockenheit waren in den vergangenen Tagen mehrere Waldbrände in Brandenburg ausgebrochen. In der Nacht hatte die Feuerwehr im Kampf gegen die Flammen einen Erfolg erzielt und einen bis zu 60 Hektar großen Waldbrand bei Hennickendorf gelöscht. Nach den Regenfällen wird sich laut DWD am Wochenende die Waldbrandgefahr wieder erhöhen.

Ein Gewitter mit heftigem Regen verursachte in Berlin Störungen an den beiden Flughäfen. «Einige Airlines mussten unwetterbedingt massiv Flüge streichen», sagte ein Sprecher der Flughafengesellschaft der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf den Airport Tegel. Mehrere Hundert Passagiere waren dort betroffen. Vor allem Flüge nach München und Frankfurt/Main seien ausgefallen. Auch der Flughafen Schönefeld war von dem Gewitter betroffen. Wegen starker Winde musste vorübergehend die Abfertigung gestoppt werden.

Von Freitag an erwartete der DWD in Deutschland insgesamt eine gewisse Wetterberuhigung. Zwar seien einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen - «die Intensität ist aber deutlich geringer als zuletzt», hieß es. Insgesamt sei ein Mix aus Sonne und Wolken bei Höchstwerten zwischen 23 und 28 Grad zu erwarten.

Ausgesprochen windig könnte es am Samstag auch im Westen und Nordwesten Deutschlands werden. Die Meteorologen erwarteten dort steife bis stürmische Böen mit Geschwindigkeiten bis zu 70 Kilometern pro Stunde, an der Nordseeküste und im Bergland seien auch Sturmböen möglich. Die Temperaturen betragen voraussichtlich nur noch 18 bis 24 Grad.

Der Pfingstsonntag zeige sich dann wieder freundlich mit einem Wechsel aus Sonne und Wolken und etwas wärmeren Temperaturen. Die Höchstwerte dürften zwischen 20 Grad in der Eifel und 28 Grad in der Lausitz liegen. Nur an der Nordsee bleibt es frischer - die Maximaltemperaturen liegen dort bei 17 bis 20 Grad.

Über die Westhälfte Deutschlands war in der Nacht erneut ein großer Gewitterkomplex gezogen, der für Starkregen mit bis zu 28 Litern pro Stunde und Quadratmeter sorgte. Auf seinem Weg von Frankreich über die Benelux-Staaten bis an die deutsche Nordseeküste entlud das Gewitter seine Energie in mehr als 177.000 Blitzen.

In Deutschland waren besonders Rheinland-Pfalz und Saarland betroffen. Im Raum Koblenz sorgte das Wetter für mehrere Einsätze von Feuerwehr und Polizei, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Nordrhein-Westfalen hingegen traf das Unwetter nicht so schlimm wie zunächst befürchtet.

In den Niederlanden hingegen hinterließen schwere Unwetter mit Sturmböen erhebliche Schäden. In Amsterdam seien fünf Menschen leicht verletzt worden, teilte die Feuerwehr mit.

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dpa

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Veröffentlicht am:
06. 06. 2019
21:13 Uhr

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