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Israel zerstört Hisbollah-Tunnel

Israel hat bereits mehrere Angriffstunnel der radikal-islamischen Hamas im Gazastreifen zerstört. Nun geht die Armee gegen Tunnel der libanesischen Schiiten-Miliz an der Nordgrenze vor.



Tunnel
Ein israelischer Militärbagger arbeitet an der Grenze zum Libanon. Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen «grenzquerenden Angriffstunnel» der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah unter der israelisch-libanesischen Grenze gefunden.   Foto: Ariel Schalit/AP

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen «grenzquerenden Angriffstunnel» der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah unter der israelisch-libanesischen Grenze gefunden. Dieser werde nun unbrauchbar gemacht, teilte die Armee mit.

Der Tunnel im östlichen Teil der Grenze reiche rund 40 Meter in israelisches Gebiet herein. Er sei zwei Meter hoch und breit sowie mit Strom, Luftzufuhr und Kabeln für die Kommunikation ausgestattet.

«Das ist der erste Tunnel, den wir gefunden haben, (...) danach werden wir uns anderen Tunneln zuwenden, wir wissen, dass es sie gibt», sagte Armeesprecher Jonathan Conricus über die Operation «Nördliches Schutzschild». Wie viele Tunnel die Armee an der Grenze vermutet, wollte er nicht sagen. Israel hat in der Vergangenheit schon mehrfach Tunnel der radikal-islamischen Hamas aus dem Gazastreifen nach Israel zerstört.

Zuvor hatte die Armee erklärt, die Hisbollah, die vom Iran unterstützt und finanziert werde, wolle eine Terrorinfrastruktur gegen israelische Zivilisten schaffen. Die Hisbollah steuere ihre Aktivitäten von Dörfern im Süden des Libanons aus und missachte UN-Resolutionen, hieß es. Mehrere Gebiete an der Grenze zum Libanon seien zum militärischen Sperrgebiet erklärt worden.

Die UN-Mission Unifil im südlichen Libanon betonte, die Situation an der Grenze bleibe ruhig. Unifil arbeite mit allen Gesprächspartnern zusammen, um die Stabilität an der Grenze zu erhalten, sagte eine Sprecherin.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach eigenen Angaben US-Außenminister Mike Pompeo über den Einsatz in Kenntnis gesetzt. Die iranische Aggression müsse in Syrien, im Irak, im Libanon und überall anders vereitelt werden, sagte Netanjahu nach Angaben seines Büros bei dem Treffen mit Pompeo in Brüssel.

Israel baut zudem zum Schutz vor Angriffen der Hisbollah an der Nordgrenze eine bis zu neun Meter hohe Sperranlage. In zwei Jahren soll die Sperranlage an der gesamten Grenze zum Libanon fertig sein - rund 130 Kilometer.

Die israelische Luftwaffe fliegt immer wieder Angriffe im Bürgerkriegsland Syrien. Die Bombardierungen richten sich Beobachtern zufolge gegen iranische Truppen und andere Kräfte, die wie die Hisbollah von Teheran unterstützt werden.

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dpa

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Veröffentlicht am:
04. 12. 2018
16:19 Uhr

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04. 12. 2018
16:19 Uhr



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