Lade Login-Box.
Corona Ticker
Topthemen: CoronavirusVideosCoburger OB-Kandidaten vor der KameraCotubeBlitzerwarner

Brennpunkte

Neue Maßnahmen gegen «Sauf-Tourismus» auf Mallorca und Ibiza

Kein unbegrenzter Gratis-Alkohol mehr, keine Kneipentouren zum Festpreis - auf Mallorca und Ibiza wird durchgegriffen. Von den neuen Regeln gegen den «Sauf-Tourismus» sind allerdings nur die berühmt-berüchtigten Party-Hotspots betroffen, anderswo darf weiter exzessiv gebechert werden.



Mallorca
Kellner und lange Strohhalme für das «Eimersaufen» im Megapark an der Playa de Palma in S'Arenal.   Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa » zu den Bildern

Mit neuen Regeln will die Regionalregierung der Balearen gegen sogenannten Sauf-Tourismus auf Mallorca und Ibiza vorgehen. Am Freitag wurde ein Erlass verabschiedet, wonach All-Inklusive-Hotels etwa an der Playa de Palma ab Februar nicht mehr unbegrenzt Gratis-Alkohol anbieten dürfen.

Das neue Gesetz gilt nicht für ganz Mallorca, sondern nur für zwei als problematisch geltende Gebiete der spanischen Insel: für die Playa, den sogenannten Ballermann, und die im Südwesten liegende britische Urlauberhochburg Magaluf. Außerdem ist die Region Sant Antoni de Portmany auf Ibiza betroffen.

Wie Tourismusminister Iago Nerueguela erklärte, dürfen All-Inklusive-Hotels in diesen Gebieten nur noch zu den Mittags- und Abendmahlzeiten je drei alkoholische Getränke umsonst anbieten. Zudem werden in Bars und Restaurants Happy Hours und andere Angebote, die zu übermäßigem Alkoholkonsum einladen, verboten. Läden und Geschäfte dürfen zwischen 21.30 und 8.00 Uhr morgens keinen Alkohol mehr verkaufen, Kneipentouren zu einem Festpreis wird ebenfalls der Riegel vorgeschoben.

Auch der Sprung von Hotelbalkonen ist nun gesetzlich untersagt. Durch Vorfälle dieser Art hatten sich in den vergangenen Jahren immer wieder Urlauber schwere oder gar tödliche Verletzungen zugezogen.

Bei Verstößen drohen hohe Strafen: Urlauber, die trotz Verbots vom Balkon springen, werden des Hotels verwiesen und müssen bis zu 60.000 Euro bezahlen. Hotelbetreiber und Inhaber von Bars oder Geschäften können für unerlaubten Alkoholausschank gar mit Geldstrafen von bis zu 600.000 Euro belegt werden.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
17. 01. 2020
18:17 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Bereich Hotels Gaststätten und Restaurants Getränke
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


 
Mehr zum Thema
Grenze zu Tschechien

14.03.2020

Europäische Länder beschränken Einreise - Neue Risikogebiete

Die Coronavirus-Epidemie bringt immer mehr Einschränkungen für den Reiseverkehr. Deutsche Behörden stufen Regionen in Österreich und Spanien als Risikogebiete ein. Supermärkte verzeichnen einen Nachfrageschub. » mehr

Brandruine

06.01.2020

Zwischenlösung für abgebranntes Drei-Sterne-Restaurant

Nach dem Brand des Drei-Sterne-Restaurants «Schwarzwaldstube» im baden-württembergischen Baiersbronn will Hotelchef Heiner Finkbeiner schnell einen Ersatz anbieten. » mehr

Die Welt bleibt daheim

17.03.2020

Die Welt bleibt daheim

Die Regierung legt den Tourismus an die Kette. Urlaubsreisen sind verboten, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen. Touristiker der Region blicken sorgenvoll in die Zukunft. » mehr

Teneriffa

26.02.2020

Hotel auf Teneriffa bleibt abgeriegelt

Auf der Touristeninsel Teneriffa steht seit Dienstag ein großes Hotel praktisch unter Quarantäne, die Polizei hat das Gelände abgeriegelt. Viele Hotelgäste bleiben auf ihren Zimmern. » mehr

Hochwasser in Venedig

08.02.2020

Wenn in Venedig auf einmal die Touristen fehlen

Karneval ist eigentlich Hochsaison in Venedig. Doch diesmal ist alles anders. Drei Monate nach dem dramatischen Hochwasser passiert etwas Seltsames: Venedig klagt über zu wenig Besucher. » mehr

Bruch einer Heißwasserleitung

20.01.2020

Fünf Tote nach Bruch einer Heißwasserleitung in Russland

Bei einer Überschwemmung mit kochend heißem Wasser sterben in einem russischen Hotel mehrere Menschen. Immer wieder kommt es in dem Land zu derartigen Unglücken. Die Ermittler haben eine Ahnung, warum das Desaster für di... » mehr

Bildergalerie » zur Übersicht

Stichwahl in Coburg Coburg

Stichwahl 2020 Coburg und Kronach | 29.03.2020 Coburg
» 22 Bilder ansehen

Rad-Reisebericht

Ehepaar aus den Haßbergen erkundet Jerusalem mit Rad | 24.03.2020 Jerusalem
» 15 Bilder ansehen

SPD-Wahlparty in der Loreley Coburg

Kommunalwahl 2020 Coburg | 15.03.2020 Coburg
» 27 Bilder ansehen

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
17. 01. 2020
18:17 Uhr



^