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Schwere Erdbeben erschüttern Karibikinsel Puerto Rico

Immer wieder bebt in dem US-Außengebiet die Erde. Der Strom fällt aus, Mauern stürzen ein. Die Karibikinsel hat noch immer mit den Schäden des schweren Hurrikans «Maria» aus dem Jahr 2017 zu kämpfen.



Puerto Rico
Ein Junge klettert durch das beschädigte Haus seiner Tante, das nach einem Erdbeben teilweise eingestürzt ist.   Foto: Carlos Giusti/AP/dpa » zu den Bildern

Eine Reihe heftiger Erdbeben hat das US-Außengebiet Puerto Rico erschüttert. Am frühen Dienstagmorgen (Ortszeit) riss ein Beben der Stärke 6,4 die Menschen aus dem Schlaf.

Das Zentrum des Bebens habe in etwa zehn Kilometern Tiefe in der Nähe der Stadt Indios im Südwesten der Insel gelegen, berichtete die US-Erdbebenwarte USGS. Einige Küstengebiete wurden vorsorglich evakuiert - obwohl keine Tsunamiwarnung galt.

Ein Mann kam bei dem Erdbeben ums Leben. Er sei von einer Mauer seines Hauses erschlagen worden, berichtete die Zeitung «El Nuevo Día» unter Berufung auf die Polizei.

Wenige Stunden später bebte die Erde auf der Karibikinsel erneut. Das Zentrum des Bebens der Stärke 5,8 lag rund einen Kilometer südwestlich von Tallaboa in einer Tiefe von zehn Kilometern, wie USGS mitteilte. Zwischen den beiden starken Erdstößen war eine ganze Serie leichterer Beben bis zur Stärke 5 registriert worden.

Auf der gesamten Insel fiel der Strom aus, wie die Zeitung «El Nuevo Día» berichtete. Nach Angaben der Energiebehörde AEE hatten sich die Kraftwerke automatisch abgeschaltet. In der Gemeinde Guayanilla, in der Indios liegt, seien mehrere Gebäude eingestürzt, sagte ein Sprecher der Zeitung. Erst am Montag hatte ein Beben der Stärke 5,8 in der Region mehrere Häuser beschädigt.

Gouverneurin Wanda Vázquez gab den Staatsbediensteten frei und rief zur Ruhe auf. Die Bürger sollten ihre Häuser und Wohnungen inspizieren und eventuelle Schäden melden.

Puerto Rico hat noch immer mit den Folgen des schweren Hurrikans «Maria» zu kämpfen, der das US-Außengebiet 2017 verwüstet hatte. Große Teile der Infrastruktur der Karibikinsel waren damals zerstört worden.

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dpa

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Veröffentlicht am:
07. 01. 2020
13:59 Uhr

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07. 01. 2020
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