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Trump-Pressekonferenz findet nun doch statt

Us-Präsident Trump hatte nach einem Shitstorm seine regelmäßigen Pressekonferenzen am Wochenende in Frage gestellt. Nun will er doch wieder vor die Medien treten



Trump
Donald Trump, Präsident der USA, spricht im Weißen Haus über das Coronavirus.   Foto: Alex Brandon/AP/dpa

Verwirrung um die regelmäßigen Pressekonferenzen von US-Präsident Donald Trump in der Corona-Krise: Die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, teilte mit, Trump werde am Montag um 17.00 Uhr (Ortszeit/23.00 MESZ) nun doch vor die Medien treten.

Das Weiße Haus hatte zunächst eine Pressekonferenz für diese Zeit am Montag angekündigt, sie dann aber wieder abgesagt. McEnany schrieb nun, bei Trumps Auftritt im Rosengarten des Weißen Hauses werde um zusätzliche Richtlinien für Coronavirus-Tests und um «andere Ankündigungen» zur Wiedereröffnung der Wirtschaft gehen.

Trump hatte seine regelmäßigen Pressekonferenzen in der Corona-Krise am Wochenende in Frage gestellt. Was habe es für einen Zweck, Pressekonferenzen im Weißen Haus abzuhalten, wenn die Medien «nichts als feindselige Fragen stellen & sich dann weigern, die Wahrheit oder Fakten genau zu berichten», schrieb er am Samstagabend auf Twitter. «Sie haben Rekord-Einschaltquoten & das amerikanische Volk bekommt nichts als Fake News.» Das sei den Aufwand nicht wert. Am Samstag und Sonntag fanden daraufhin keine Pressekonferenzen statt.

Trump hat seit Mitte März fast täglich Pressekonferenzen abgehalten, die teilweise länger als zwei Stunden dauerten. Journalisten konnten ihm dabei ausführlich Fragen stellen. Wegen verbaler Attacken auf einige Medienvertreter, umstrittener, teils falscher Aussagen und viel Eigenlob handelte sich Trump zunehmend Kritik für seine Auftritte ein. Am Donnerstag hatte Trump bei der Pressekonferenz Forscher ermuntert, Möglichkeiten zu prüfen, Menschen im Kampf gegen das Virus Desinfektionsmittel zu spritzen. Damit löste er breite Empörung aus. Am Freitag versuchte er, seine Äußerungen einzufangen, und sagte, diese seien nur «Sarkasmus» gewesen.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
27. 04. 2020
21:57 Uhr

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27. 04. 2020
21:57 Uhr



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