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Netzbetreiber bereiten Huawei-Verzicht in Kernnetzen vor

Die Mobilfunkrouter von Huawei sind in der Branche beliebt und sollten eigentlich auch beim 5G-Ausbau in Deutschland Verwendung finden. Doch angesichts des massiven Drucks aus den USA bereiten sich die Provider auf einen Verzicht im Kernbereich der Netze vor.



Huawei
Produktion bei Huawei in Shenzhen, China.   Foto: Vincent Yu/AP/dpa

In der Diskussion um mögliche Sicherheitsrisiken bereiten sich die Netzbetreiber Telekom und Telefónica laut einem Bericht des «Handelsblatt» bereits auf einen Verzicht auf Mobilfunk-Infrastruktur des chinesischen Netzwerkausrüsters Huawei «in ihren Kernnetzen» vor.

Derzeit würden entsprechende Rückbaupläne von beiden Unternehmen ausgearbeitet, erfuhr die Zeitung aus Unternehmenskreisen.

Die Bundesregierung prüft unterdessen, ob konkrete Sicherheitsrisiken durch den Einsatz von Huawei-Infrastruktur entstehen könnten. Die Sicherheit der von Telekommunikationsausrüstern angebotenen Produkte und die Sicherheit des 5G-Netzes «ist für uns alle von hoher Relevanz», sagte eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums am Freitag in Berlin. Davon werde sich die Bundesregierung bei ihren Entscheidungen leiten lassen.

Die Willensbildung innerhalb der Regierung zum 5G-Netz sei aber noch nicht abgeschlossen, betonte ein Sprecher des Innenministeriums. Einen genauen Zeitpunkt für die Entscheidung wollte er nicht nennen.

Die beiden Telekommunikationsunternehmen wollen sich mit ihren Vorbereitungen für den Fall rüsten, dass die Bundesregierung den Einsatz von Huawei einschränken sollte, hieß es. Die Konzerne hofften jedoch, dass es nicht zu einem Bann der Huawei-Technik kommen werde. Die Deutsche Telekom hatte als Alternative zuvor bereits eine Art «Sicherheits-TÜV» vorgeschlagen, der auch von den Konkurrenten Vodafone und Telefónica begrüßt wurde. Ein Rückbau von Huawei-Technik sei dagegen sehr aufwendig sagte ein Telefónica-Sprecher der Zeitung. «Hier sprechen wir nicht von wenigen Monaten, sondern von längeren Zeiträumen.»

Zuletzt hatten die USA den Druck auch auf Deutschland verstärkt, sich einem Boykott anzuschließen. Die Trump-Regierung wirft dem chinesischen Konzern unter anderem Spionage vor.

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dpa

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01. 02. 2019
12:18 Uhr

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01. 02. 2019
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