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Hintergründe

Präsident Trumps Tweets zur neuen Syrienpolitik der USA

Präsident Donald Trump lieferte am Montag über Twitter seine Begründung der neuen US-Politik in Syrien und gegen die Terrormiliz Islamischer Staat, die er ISIS abkürzt. Er stellte auch die Haltung Washingtons zu den kurdischen Verbündeten im Kampf gegen islamistische Terroristen in Syrien klar:



Donald Trump
US-Präsident Donald Trump will sich aus Syrien zurückziehen.   Foto: Carolyn Kaster/AP/dpa

«Die Vereinigten Staaten sollten für 30 Tage in Syrien bleiben, das war vor vielen Jahren. Wir sind geblieben und wurden tiefer und tiefer in Kämpfe verwickelt mit keinem Ende in Sicht. Als ich in Washington angekommen bin, war ISIS in dem Gebiet völlig ungezügelt. Wir haben schnell 100% des ISIS-Kalifats besiegt, inklusive der Festnahme von Tausenden ISIS-Kämpfern, zumeist aus Europa.

Aber Europa wollte sie nicht zurück, sie haben gesagt: Behaltet ihr sie, USA! Ich habe gesagt «Nein, wir haben euch einen großen Gefallen getan und jetzt wollt ihr, dass wir sie bei enormen Kosten in US-Gefängnissen behalten. Sie gehören euch für Prozesse.» Sie haben wieder «nein» gesagt und dachten, wie gewöhnlich, dass die USA immer der «Trottel» sind, bei Nato, beim Handel, bei allem. Die Kurden haben mit uns gekämpft, aber ihnen wurde massiv viel Geld und Ausrüstung gezahlt, damit sie es tun.

Sie haben seit Jahrzehnten gegen die Türkei gekämpft. Ich habe diesen Kampf fast drei Jahre verhindert, aber es ist Zeit für uns, aus diesen lächerlichen Endlosen Kriegen, viele von ihnen wegen Stammeszugehörigkeit, herauszukommen und unsere Soldaten nach Hause zu bringen. WIR WERDEN KÄMPFEN, WO ES ZU UNSEREM NUTZEN IST, UND NUR KÄMPFEN, UM ZU GEWINNEN.

Die Türkei, Europa, Syrien, Iran, Irak, Russland und die Kurden müssen das Problem jetzt lösen und was sie mit den gefangenen ISIS-Kämpfern in ihrer «Nachbarschaft» tun wollen. Sie alle hassen ISIS und sind seit Jahren Feinde. Wir sind 7000 Meilen entfernt und werden ISIS erneut vernichten, wenn sie irgendwo in unsere Nähe kommt.»

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
07. 10. 2019
17:37 Uhr

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07. 10. 2019
17:37 Uhr



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