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Wirtschaft

Kampf um Metro: Bieter dementiert Bericht zu Gebotserhöhung

Im Poker um den Handelskonzern Metro hat der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky einen Bericht über eine mögliche Erhöhung des Gebots zurückgewiesen.



Metro-Filiale
Daniel Kretinsky kämpft mit seinen Übernahmeplänen nicht nur gegen die Empfehlung von Aufsichtsrat und Vorstand, sondern auch gegen den Widerstand zweier Großaktionäre.   Foto: Federico Gambarini

«Spekulationen über eine mögliche Anhebung des gebotenen Preises auf 17 Euro sind nicht korrekt», sagte ein Sprecher des Bieterkonsortiums EPGC um Kretinsky am Wochenende der Nachrichtenagentur dpa-AFX in Frankfurt. Kretinsky und sein slowakischer Partner Patrik Tkac setzten seinen Worten zufolge weiter auf konstruktive Gespräche mit wichtigen Metro-Aktionären.

Am späten Freitagnachmittag hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, dass sich Kretinsky und Thac mit zwei Metro-Großaktionären treffen und eine Erhöhung des Gebots von 16 auf 17 Euro erwägen. Die im MDax notierte Metro-Aktie drehte nach Veröffentlichung des Bloomberg-Berichts ins Plus und schloss am Freitag den Xetra-Handel mit einem Gewinn von fast 9 Prozent auf 15,50 Euro.

Der Kurs liegt damit immer noch deutlich unter dem derzeitigen Angebotspreis. Offenbar bewertet der Aktienmarkt die Erfolgsaussichten der Übernahme also skeptisch. Die Offerte von EPGC läuft noch bis zum 7. August. Das Konsortium will mindestens 67,5 Prozent der Anteile, konnte aber bisher nur ein Drittel der Stammaktien einsammeln. Es ist nicht unüblich, dass bei Übernahmen große Pakete oft erst kurz vor Fristende angeboten werden.

In diesem Fall kämpft aber Kretinsky nicht nur gegen die Empfehlung des Aufsichtsrats und des Vorstands, die Offerte wegen des zu geringen Preises abzulehnen, sondern auch gegen den Widerstand zweier Großaktionäre. So hatten sich Anfang der Woche die Meridian Stiftung und die Beisheim Gruppe, die zusammen rund 20,55 Prozent der Metro-Anteile halten, zusammengetan. Sie wollen ihre Stimmrechte künftig gemeinsam ausüben.

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dpa

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Veröffentlicht am:
03. 08. 2019
13:35 Uhr

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03. 08. 2019
13:35 Uhr



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