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Wissenschaft

2019 zweitwärmstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen

Die weltweite Erderwärmung hält an: 2019 war nach Angaben mehrerer Wetterorganisationen das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen - nur ganz knapp hinter dem bisherigen Rekordhalter.



Hitze
2019 gab es große Hitze in vielen Teilen der Welt. Auch 2020 ist laut WMO wegen der Rekordmengen an klimaschädlichem CO2, das sich in der Atmosphäre befindet, mit extremem Wetter zu rechnen.   Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Das vergangene Jahr war weltweit gesehen das zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Das meldete die Weltwetterorganisation (WMO) in Genf.

Die Auswertung von Temperaturdaten aus aller Welt bestätigt Angaben des europäischen Copernicus-Klimawandeldienstes (Copernicus Climate Change Service) von voriger Woche. Auch die US-Wetterorganisation NOAA teilte mit, dass ihren Daten zufolge 2019 das zweitwärmste Jahr seit Beginn ihrer Aufzeichnungen 1880 war.

Die Durchschnittstemperatur lag laut WMO-Analysen im vergangenen Jahr um 1,1 Grad höher als der Durchschnittswert zwischen 1850 und 1900. Heißer als 2019 war nur das Jahr 2016. Laut NOAA lag die Durchschnittstemperatur über Land- und Ozeanflächen um 0,95 Grad Celsius über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts - nur 0,04 Grad weniger als im bisherigen Rekordjahr 2016. Besonders warm war es demnach unter anderem in Zentraleuropa, Asien, Australien, dem südlichen Afrika, Nordamerika und dem östlichen Südamerika.

Auch 2020 sei wegen der Rekordmengen an klimaschädlichem CO2, das sich in der Atmosphäre befinde, mit extremem Wetter zu rechnen, sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas. «Wenn es so weitergeht mit den CO2-Emissionen, müssen wir bis Ende des Jahrhunderts mit einem Temperaturanstieg von drei bis fünf Grad rechnen», sagte Taalas. Das Jahr 2020 setze sich fort, wie 2019 geendet habe. «Australien hatte sein heißestes und trockenstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, was zu den riesigen Buschbränden geführt hat, die so verheerend sind für Menschen und ihren Besitz, für Wildtiere, Ökosysteme und die Umwelt.»

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dpa

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Veröffentlicht am:
15. 01. 2020
22:35 Uhr

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dpa

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15. 01. 2020
22:35 Uhr



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