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Käßmann sieht in Halloween kommerziellen Humbug

Die frühere hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann empfindet Halloween in Deutschland als kommerziellen Humbug.



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Wenn du den Halloween-Kürbis noch gruseliger machen möchtest, dann beleuchte ihn von verschiedenen Seiten. Foto: Stefanie Paul  

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Man könne überall nachlesen, wie der Halloween-Trubel in Deutschland entstanden sei: «Es ging darum, irgendwo im Kalender zwischen den Sommer-Grillpartys und dem 1. Advent noch ein Verkaufs-Event mit allem möglichen Schnickschnack zu etablieren», sagte Käßmann den «Ruhr Nachrichten».

Sie betonte, Halloween sei gegen alle Grundüberzeugungen der Reformation: «(Reformator Martin) Luther wollte Angst nehmen - vor Geistern, Gespenstern, dem Bösen, dem Teufel. Und heute? Da sind am 31. Oktober die Kinder in Grusel-Kostümen unterwegs. Das kann ich nicht ernst nehmen», erklärte Käßmann. Sie sei aber dagegen, «mit moralisch erhobenem Zeigefinger gegen einen solchen Blödsinn anzugehen».

Die Ex-Bischöfin von Hannover ist die Botschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für das 500-jährige
Reformationsjubiläum im Jahr 2017.
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Veröffentlicht am:
30. 10. 2013
10:58 Uhr

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30. 10. 2013
10:58 Uhr



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