Berlin - Ungläubiges Erstaunen machte sich auf den Tribünen des Berliner Olympiastadions breit: Ist das unsere Hertha, die hier mit viel Spielfreude einen Bundesliga-Absteiger dominiert? Nach den vielen qualvollen Heimauftritten der Vorjahre spielte eine vom Druck befreite Berliner Mannschaft den 1. FC Heidenheim mit drei Treffern in den ersten 36 Minuten an die Wand. Und das, obwohl in der Sommerpause 13 Profis, darunter Starspieler wie Fabian Reese, Tjark Ernst oder Kennet Eichhorn die Hauptstadt verließen und bisher erst ein externer Neuzugang kam.