2. Handball-Bundesliga HSC entführt die Punkte aus Hagen

Ex-Coburger gegen Coburger: Hagens Pouya Norouzinezhad (hinten) stoppt den vierfachen Torschützen Jakob Knauer Foto: Iris Bilek

Die Coburger Handballer setzen ihren Aufwärtstrend in der 2. Bundesliga fort. Sie feiern am Freitag einen souveränen 33:28-Auswärtserfolg. Torhüter Fabian Apfel überragt.

Der HSC 2000 Coburg hat am Freitagabend in der 2. Handball-Bundesliga die Hürde beim VfL Eintracht Hagen genommen. Die Mannschaft von Cheftrainer Brian Ankersen setzte sich in der Krollmann-Arena mit 33:28 (15:13) durch und damit ihren Aufwärtstrend fort.

Die Hagener mussten in ihrem 500. Zweitliga-Spiel neben Daniel Mestrum und Alexander Becker kurzfristig auch auf Kapitän Valentin Schmidt (Adduktorenzerrung) und Torhüter Mats Grzesinski (grippaler Infekt) verzichten. Bei Coburg stand Rechtsaußen Jannes Krone nach seiner Innenbandverletzung im Knie erstmals wieder im Kader. Das Torwartduo des HSC bildeten Jan Kulhanek und Fabian Apfel.

Brian Ankersen schickte zu Beginn Kulhanek im Tor, Billek und Max Jaeger auf den Außen sowie Knauer, Glatthard, Herzig und Ossowski (Defensivpart Schröder) auf die Platte. Der HSC tat sich zunächst schwer gegen die konzentriert zu Werke gehende Abwehr der Hagener um den starken Torwart Paske. Sein Gegenüber Kulhanek war aber ebenfalls gut aufgelegt, sodass die Gäste nach 14 Minuten mit 5:3 vorne lagen. Doch die Eintracht hielt dagegen und drehte die Partie mit drei Toren in Folge zum 6:5.

Nach einer Auszeit von Ankersen ging es munter weiter, nicht hochklassig, aber spannend. Beide Teams agierten auf Augenhöhe. Fabian Apfel stand nun im Coburger Tor und parierte zwei Mal glänzend, sodass die Oberfranken mit einem 15:13-Vorsprung in die Pause gehen konnten. Auffallend: Bis dahin hatten sich acht HSC-Spieler in die Torschützenliste eingetragen.

Der Start in Hälfte zwei verlief glänzend für die Gäste, die mit einem überragenden Torhüter Apfel im Rücken die Schwächen der Hagener gnadenlos ausnutzten und nach 36 Minuten auf 20:14 davonzogen. In der Folge verteidigten die souverän auftretenden Vestestädter ihren Vorsprung mühelos. Vor allem über Rechtsaußen und Florian Billek gelangen sehenswerte Treffer. Die Eintracht um Spielmacher Pouya Norouzinezhad mobilisierte zwar noch einmal alle Kräfte, konnte den Rückstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen. Am Ende stand ein ungefährdeter Sieg des HSC 2000 Coburg.

VfL Eintracht Hagen: Tobias Mahncke/Maurice Paske – Theo Günter Bürgin, Pouya Norouzinezhad Gahrehlou, Tilman Pröhl, Julian Renninger, Luca Klein, Kim Voss-Fels, Philipp Vorlicek, Valentin Spohn, Jan-Lars Gaubatz, Frederic Stüber, Tim Stefan, Damian Toromanovic, Pierre Busch. – Trainer: Stefan Neff.

HSC 2000 Coburg: Jan Kulhanek/Fabian Apfel – Max Jaeger (2), Felix Dettenthaler, Noah Mund, Viktor Glatthard (3), Merlin Fuß, Arkadiusz Ossowski (4), Florian Billek (9), Fynn Herzig (4), Jannes Krone, Jakob Knauer (4), Jan Schäffer (3), Felix Jaeger (3), Andreas Schröder (1). – Trainer: Brian Ankersen.

SR: Engeln/Schmitz (Burscheid).

Spielfilm: 2:0 (4.), 3:3 (8.), 3:5 (14.), 6:5 (18.), 7:8 (21.), 8:9 (21.), 10:10 (24.), 12:14 (28.), 13:15 (Halbzeit), 14:20 (36.), 17:24 (43.), 19:24 (44.), 19:26 (48.), 21:28 (51.), 23:30 (53.), 24:30 (55.), 28:33 (Ende),

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