23:25 im DHB-Pokal HSC-Aus in Runde drei

Der HSC 2000 Coburg scheidet im DHB-Pokal in Runde drei aus. Beim VfL Eintracht Hagen heißt es 23:25.

HSC-Youngster Pavels Valkovskis (am Ball) versucht sich gegen Hagen im Pokal gegen gleich zwei Gegner durchzusetzen. Foto: /Iris Bilek

Der HSC 2000 Coburg hat den Einzug ins Achtelfinale des DHB-Pokals verpasst. Der Handball-Zweitligist unterlag bei Ligakonkurrent VfL Eintracht Hagen am Dienstagabend mit 23:25.

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VfL Eintracht Hagen – HSC 2000 Coburg 25:23 (13:10).Erst vor zwei Wochen waren die Coburger in Hagen gefordert, als der HSC sein Auswärtsspiel in der Liga mit 24:26 verloren hatte. Auch da waren die Vestestädter bereits personell schwer gebeutelt. Und auch diesmal musste Trainer und Geschäftsführer Jan Gorr auf sechs Stammkräfte verzichten: Felix Jaeger, Tumi Steinn Runarsson, Felix Dettenthaler, Florian Billek, Fynn Herzig und Merlin Fuß. Die Vorzeichen mit nur zwölf von möglichen 16 Spielern auf dem Formular standen für die Vestestädter also erneut schlecht.

Als Startformation schickte Jan Gorr im Tor Kristian van der Merwe, dazu Jannes Krone auf Rechtsaußen, Jakob Knauer, Jan Schäffer, Andrej Obranovic (im Angriff Pavels Valkovskis), Arkadiusz Ossowsi und Max Jaeger ins Rennen. Die Hagener Führung durch den Ex-Coburger Pouya Norouzi konnte Max Jaeger schnell ausgleichen, doch schon nach neun Minuten war der VfL auf 6:2 davongezogen, was Jan Gorr die erste Auszeit nehmen ließ. „Wir werfen die Bälle zu schnell weg“, kritisierte er seine Truppe.

Vor allem Youngster Pavels Valkovskis ergriff dann die Initiative und fünf Minuten vor der Halbzeit war der HSC, nach einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Tilman Pröhl in Überzahl, nach einem Schäffer-Tor wieder bis auf ein Tor dran (10:9). Doch die zweite Zeitstrafe für Schäffer nutzte der VfL, um mit drei Treffern Vorsprung in die Pause zu gehen.

Nach wenigen Minuten in Hälfte zwei stand es plötzlich 15:15. Doch dann handelte sich Abwehrchef Jan Schäffer Zeitstrafe Nummer drei ein: Somit war das Spiel für ihn beendet. Im Gegenzug sorgte Arkadiusz Ossowski für die Coburger Führung. Hagen drehte jedoch die Partie und lag in der 43. Minute mit 19:16 vorne, was Jan Gorr zur Auszeit veranlasste.

Der VfL Eintracht stellte danach auf 21:16 (49.) und nicht wirklich viel deutete auf ein Coburger Comeback hin. Doch der HSC kam zurück und glich in der 57. Minute zum 22:22 aus. Aber Hagen hatte das bessere Ende für sich und zog am Ende etwas glücklich ins Pokal-Achtelfinale ein.

Die Statistik

VfL Eintracht Hagen: Tobias Mahncke, Maurice Paske (4 Paraden; 28,57 Prozent gehaltene Bälle), Mats Grzesinski (4; 25) – Theo Günter Bürgin (6), Alexander Becker, Pouya Norouzi Nezhad (5), Tilmann Pröhl, André Alves (5/1), Valentin Schmidt, Niclas Pieczkowski (2), Luca Klein (1), Philipp Vorlicek (2), Valentin Spohn, Hakon Dadi Styrmisson, Jan-Lars Gaubatz (3), Frederic Stüber (1), Damian Toromanovic, Pierre Busch.

HSC 2000 Coburg: Kristian van der Merwe (16; 41,03), Fabian Apfel (2; 50) – Max Jaeger (2), Bartlomiej Bis, Viktor Glatthard (2), Andrej Obranovic (1), Arkadiusz Ossowski (3), Jannes Krone (6), Jakob Knauer (1), Pavels Valkovskis (4), Leonards Valkovskis (1), Jan Schäffer (3).