Fall Block hat komplexe Vorgeschichte
Der Fall Block hat eine lange Vorgeschichte: Im August 2021 hatte der Vater den Jungen und das Mädchen, die damals bei ihrer Mutter in Hamburg lebten, nicht wie vereinbart nach einem Wochenendbesuch zurück nach Hamburg gebracht. Er erhob Gewaltvorwürfe, die nach Angaben von Christina Block nicht stimmen. Sie gibt an, ihr Ex-Mann habe die Kinder manipuliert.
Gegen Hensel läuft auch ein Verfahren wegen Kindesentziehung, gegen seine neue Ehefrau wegen Beihilfe. Es gehört zu den Bereichen, für das die Kriminalbeamtin keine Aussagegenehmigung hat. "Zu diesem Verfahren darf ich nichts sagen", sagte die Zeugin wiederholt. Blocks Verteidiger, Ingo Bott, bezeichnete das im Gerichtssaal als "völlig absurd".
Die Vorsitzende Richterin, Isabel Hildebrandt, bat die Hauptermittlerin zum Abschluss des Prozesstages, sich ab Mitte August für weitere Befragungen der Verteidiger noch einmal sechs Tage freizuhalten. Die Verhandlung wird an diesem Montag fortgesetzt.