Dass sie ihren Mann loswerden wollte, daraus soll die 74-Jährige nie ein großes Geheimnis gemacht haben. Bei einer Familienfeier habe sie nach einem Mörder gefragt, dem sie 400 Euro bieten wollte, sagte der Richter. "Da drängt sich der Verdacht auf, dass sogar die Ehe geplant war, um einen schönen Lebensabend genießen zu können." Außerdem habe die Frau gewusst, dass sie aus dem Testament des 82-Jährigen gestrichen und somit enterbt wurde. Einen Tag vor der Tat habe sie eine Generalvollmacht mutmaßlich gefälscht, um nach dem Tod des Mannes über dessen Eigentum zu verfügen. "Sie wusste, dass sie als Witwe besser gefahren wäre. Sie wollte ihn umbringen."