Spanien ist schon einen Schritt weiter. Die Uni-Klinik in Madrid hat ihre Notaufnahme komplett umgebaut. Patienten, die dorthin kommen, können noch zu einem Arzt in ein Behandlungszimmer gehen, müssen dann aber mehrere Stunden Wartezeit in Kauf nehmen. Oder aber sie öffnen eine von 48 Türen, hinter denen sich Bildschirme für Videosprechstunden befinden. Auf dem Monitor erscheint ein Arzt, von einer anderen spanischen Klinik zugeschaltet, er übernimmt die Erstdiagnose. Interessant: Zwei Drittel der Patienten entscheiden sich für die Telemedizin, eine Minderheit für den klassischen direkten Arztkontakt.
Ärztemangel in Kronach Der Arzt der Zukunft – mobil und smart
Jan Fischer 19.03.2024 - 17:22 Uhr