Mit dem Beschluss ihres Kommunalwahlprogramms stellte die AfD in Greding am Ende die Weichen für ihren Wahlkampf bis zur Wahltag am 8. März. Zudem fordert die Bayern-AfD die Einstufung der sogenannten Antifa als inländische terroristische Organisation und deren Verbot. Ein entsprechender Antrag wurde von den anwesenden Mitgliedern in Greding nahezu einhellig angenommen.
AfD will "keine Islamisierung unserer Gemeinden"
In ihrem Kommunalwahlprogramm fordert die AfD etwa die Absenkung der Hürden für Bürgerentscheide, die Abschaffung der Grundsteuer und mehr Engagement für bezahlbaren Wohnraum. Das Programm enthält zudem eine Fülle altbekannter AfD-Forderungen, etwa in der Asyl- und Energiepolitik. In kleinen Ortschaften soll es keine Asylbewerberunterkünfte mehr geben, zudem sagt die AfD Nein zu Windrädern und Solaranlagen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen.
Unter der Überschrift "Keine Islamisierung unserer Gemeinden" fordert die AfD etwa, dass vor dem Bau von Moscheen Bürgerentscheide zwingend sind. Und die AfD erklärt: "Wir stellen uns gegen eine (Um-)Benennung von Straßen und Plätzen nach ideologischen Gesichtspunkten und falsch verstandener politischer Korrektheit." Zudem heißt es im Wahlprogramm: "Alle ideologischen Fahnen wie z.B. Regenbogenfahnen und eine dauerhafte Beflaggung mit Fahnen anderer Nationen lehnen wir (…) ab."