Neues Leben für alte Scheune Coburg: Neuer Komfort fürs Rad

Reiner Wessels, Abteilungsleiter für Sanierungen bei der Wohnbau, freut sich, dass der Umbau fast abgeschlossen ist. Foto: Frank Wunderatsch

Die Sanierung der Radscheune im Zentrum Coburgs ist fast abgeschlossen. Die Wohnbau spricht von einer Eröffnung zu Ostern.

Coburg - Voraussichtlich ab Ostern will die Wohnbau Radfahrern in Coburg eine komfortable Unterstellmöglichkeit für ihre Fahrräder bieten. Denn der Umbau der alten Scheune in der Schenkgasse steht kurz vor der Vollendung. „Es sind an der Fahrradstation nur noch ein paar bauliche Restarbeiten zu erledigen“, so Nina Thumerer, Pressesprecherin bei der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Coburg. So muss etwa noch ein Zugangs-Drehkreuz installiert und die Funktion getestet werden. Ziel ist es, dass die Vermietung der Stellplätze von Anfang an reibungslos läuft. „Um Ostern herum sollen dann voraussichtlich die ersten Fahrräder einziehen“, plant Thumerer.

Wie genau die Eröffnung ablaufen soll sei noch nicht klar. Fest stehe jedoch, dass die Projektgruppe Integriertes Innenstadtmanagement diesen Anlass nutzen möchte, um im Juni dem Thema Fahrrad einen besonderen Aktionstag zu widmen. „Ein Fahrradtag in der Innenstadt ist die ideale Plattform, auf der sich die verschiedenen Organisationen zum Thema Fahrrad austauschen und auch viele Bürger begeistern können“, sagt Nina Thumerer. Die Planungen dafür liefen, jedoch könne das Event nur stattfinden, wenn Corona es zulasse.

Das erste „Fahrrad-Parkhaus“ Coburgs bietet Raum für bis zu 68 Zweiräder. Ein Teil der Plätze soll an Bewohner der Steinweg-Vorstadt vermietet werden, der andere wird für Tages- und Kurzzeitnutzer vorgehalten. Untergebracht werden können auch Lastfahrräder und Fahrradanhänger. Installiert werden eine Self-Service- und Luftfüllstation, 18 Schließfächer und sechs Akku-Ladestationen. In der Nähe der Scheune befinden sich Bushaltestellen sowie das Parkhaus Post. Wie die Wohnbau mitteilte, soll das Tagesticket 50 Cent kosten, das Vier-Wochen-Ticket 7,50 Euro und die Jahreskarte 70 Euro. Insgesamt waren für den Umbau Kosten in Höhe von rund 303 000 Euro veranschlagt. Die Sanierung der jahrelang dem Verfall preis gegebenen alten Scheune markiert den Startschuss für das Sanierungsgebiet „Steinweg-Vorstadt“.

 

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