Amberg - Ein Schuss aus einem Jagdgewehr durchschlägt ein Wildschwein und trifft ein vorbeifahrendes Auto. Der Beifahrer darin stirbt. Knapp ein Jahr nach dem Jagdunglück in der Oberpfalz ist der Jäger wegen fahrlässiger Tötung zu einer Bewährungsstrafe von zwölf Monaten verurteilt worden. Die Bewährungsstrafe wird auf drei Jahre ausgesetzt. Zudem muss der 46-jährige Jäger den Eltern des Opfers jeweils 10 000 Euro Schmerzensgeld zahlen, wie die Vorsitzende Richterin Roswitha Stöber am Mittwoch sagt. Weitere 10 000 Euro hat er an einen Hospizverein zu überweisen. Der getötete 47-jährige Beifahrer sei "ein absolutes Zufallsopfer. Es hätte jeden treffen können."